2:1 gegen Sandhausen: Sieg trotz Platzverweis: Union muss ohne Polter aufsteigen

Die Eisernen mischen weiter im Aufstiegsrennen mit. Lange schien der Union-Sieg ungefährdet. Dann musste Polter mit Rot vom Feld.

Wenige Minuten nach dem Abpfiff standen sie in den Katakomben der Alten Försterei zusammen und diskutierten über diese eine Szene. Mit entschuldigenden Gesten versuchte Sebastian Polter zu erklären, warum dieses Foul nach knapp einer Stunde passiert ist. Tim Kister, Polters Gegenüber, hörte dem Union-Stürmer geduldig zu. Doch der schwarze Fleck, den das 2:1 (1:0) des 1. FC Union gegen den SV Sandhausen bekommen hatte, ließ sich nicht wegdiskutieren: Polter sah die Rote Karte und ist damit zumindest für die Partie in Braunschweig (8. Mai), wahrscheinlich sogar noch länger gesperrt. Ausgerechnet im Endspurt des Aufstiegsrennens muss Union auf seinen wichtigsten Mann, auf seine Identifikationsfigur verzichten.

Polter beschrieb jene Szene in der 56. Minute, durch die die Zweitliga-Partie sogar gänzlich zu kippen drohte, wie folgt: "Das war eine sehr unglückliche Situation. Ich bin ein großer Spieler, der mit viel Tempo in die Situation geht und laufe mit einem langen Schritt auf seine Wade auf. Natürlich ist das ein Foul, ich denke aber, dass es im Normalfall eine Gelbe Karte ist. Ich habe nicht mit Rot gerechnet."

Sünder hofft auf mildernde Umstände beim Strafmaß

Der Platzverweis war jedoch unumgänglich. "Ich bin ja kein Spieler, der unfair in die Zweikämpfe geht. Und warum sollte ich ihn in einer Situation an der Seitenlinie so foulen, wenn der Ball ohnehin ins Aus geht?", hofft Polter auf mildernde Umstände vor dem DFB-Sportgericht. Gleiches denkt auch sein Trainer. "Man sieht, d...

Lesen Sie hier weiter!

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen