Siegfried und Roy: Zwei Leben wie ein Traum, hemmungslos in die Wirklichkeit gezaubert

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Siegfried und Roy führten ein singuläres Dasein. Nun versucht es ein Apple-Podcast zu ergründen. Gelingen kann das nur, betrachtet man die Queerness der Illusionisten.

Sie waren einmal Tiger Kings: Siegfried Fischbacher (Mitte) und Roy Horn (rechts) mit einem ihrer Albinotiger auf einem offiziellen Pressebild für ihre Show im Mirage. © Courtesy of Siegfried & Roy/​The Mirage Resort/​Getty Images
Sie waren einmal Tiger Kings: Siegfried Fischbacher (Mitte) und Roy Horn (rechts) mit einem ihrer Albinotiger auf einem offiziellen Pressebild für ihre Show im Mirage. © Courtesy of Siegfried & Roy/​The Mirage Resort/​Getty Images

Viel ist verloren gegangen in den vergangenen zwei Pandemiejahren, und es wird wohl eine Weile dauern, die Trümmer zu sichten und das Zerschlagene auch nur provisorisch wieder zusammenzufügen. So das denn überhaupt geht. Inmitten des in einem unendlichen Zahlenwust ausgedrückten Verlusts konnte das Erlöschen einzelner Leben nicht dieselbe Aufmerksamkeit erregen.

Doch selbst unter den schrecklichen Massen an Verstorbenen dürften die Biografien von Siegfried Fischbacher (im Januar 2021 gestorben) und Roy Horn (im April 2020 den Folgen einer Covid-Infektion erlegen) einzigartig sein. Denn was die beiden Männer auszeichnete, war ein singuläres Leben, das sie gemeinsam lebten: Selbstverständlich waren es zwei Menschen, doch sie schienen eins zu sein, nicht voneinander trennbar. Diesem Leben widmet sich jetzt – wie könnte es im Jahr 2022 anders sein? – ein Podcast, produziert von Apple. Wild Things, gemacht vom Journalisten und Filmemacher Steven Leckart, verspricht wie sehr viele andere Podcasts auch, eine "untold story" zu erzählen, die Geschichte hinter den "Magiern des Jahrhunderts". Und doch riskiert Wild Things, zumindest in den nun veröffentlichten ersten beiden Episoden, am Besonderen dieser Doppelbiographie vorbeizureden.

Ich sollte vorab sagen: Vielleicht konnte mich Wild Things nur enttäuschen. Vielleicht kann es einem aus Deutschland in die USA Ausgewanderten gar nicht anders gehen. Er verheddert sich beim Zuhören der Schilderung dieser beiden anderen Ausgewandertenleben fast zwangsläufig in den Gulliver-Seilen der eigenen Biografie. Und merkt, so wie ich, dass er das, was ihm hier erklärt wird, entweder instinktiv wusste – oder nicht wissen wollte. Womöglich ist es auch beides zugleich.

Siegfrieds und Roys Show – 30.000 Vorstellungen in 40 Jahren vor 50 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern, wie der reißerische Ankündigungstext für Wild Things festhält – lief zuletzt in einem Casino in Las Vegas, das The Mirage heißt. Fata Morgana also. Und genau als solche muss man die beiden Magier wohl auch betrachten und ernst nehmen.

Es gehört zum Podcastboom, zu True-Crime-Formaten auch wie der im Frühjahr 2020 gestarteten Netflix-Serie Tiger King (ohne die es wohl auch Wild Things nicht geben würde), dass sie den Blick hinter die Illusionen versprechen. Aber hinter einer Fata Morgana ist eben nichts. Ihr Versprechen, ihre Wirkmächtigkeit liegt in der puren Erscheinung.

Wichtig waren sie in der Unklarheit

Der Podcast versucht, viele offene Fragen zu Siegfried und Roy zu beantworten. Wie kam es zu dem folgenschweren Unfall am 3. Oktober 2003, als einer der ikonischen Albinotiger Roy Horn auf offener Bühne angriff und schwer verletzte? Wie stand es um die Vorwürfe von Tierschützern, dass die Zauberer die Raubkatzen misshandelten? Aber wichtig – und vielleicht sollte ich der Ehrlichkeit halber dazusagen: wichtig für mich – waren Siegfried und Roy ja eigentlich gerade in der Unklarheit.

Die kommt in Leckarts Podcast bisher etwas zu kurz. Und auch wie deutsch die Legende von Siegfried und Roy eigentlich ist. Fischbacher und Horn: Die auf dem Weg zum Weltruhm abhandengekommenen Nachnamen erzählen Geschichten von Rosenheim und Wesermündung. Jahrgang 1939 und 1944, damit verbindet sich in Deutschland eine generationelle Perspektive: Väter, die aus dem Krieg heimkommen; Mief und Verdrängung. Fischbachers Schwester ist immer noch Nonne im Konvent St. Bonifaz in der Maxvorstadt. "Wir alle sind in der Gosse", schrieb Oscar Wilde. "Aber manche von uns schauen auf die Sterne." Fischbacher und Horn wurden in Trümmern geboren, und auf die Sterne schauen konnten viele. Es brauchte eine ganz besondere Art Träumer, der aufschaute und weiße Tiger sah. Wie die Siegfried&Roy-Biografin Annette Tappert in Wild Things sagt: "Siegfried und Roy blickten auf ihren eigenen Lebensweg wie auf eine magische Reise."

Eine ältliche Fata Morgana in der Wüste: das 1989 eröffnete Casinohotel The Mirage am Strip in Las Vegas, die letzte Arbeitsstätte Siegfrieds und Roys © Carlo Allegri/​Getty Images
Eine ältliche Fata Morgana in der Wüste: das 1989 eröffnete Casinohotel The Mirage am Strip in Las Vegas, die letzte Arbeitsstätte Siegfrieds und Roys © Carlo Allegri/​Getty Images

Dieser fast kindliche Glaube an den Zaubertrick der eigenen Neuinszenierung, ja Neuerfindung, ist ein Aspekt ihres Ruhms, der in den USA vielleicht nur den Mitträumern bewusst war, den Zugewanderten, die hier gelandet waren, weil sie etwas für bare Münze genommen hatten, was man eigentlich nicht für bare Münze nehmen kann. Ich habe vor ein paar Monaten einige Tage in der alten Villa Thomas Manns in Pacific Palisades verbringen dürfen, und das Modell der Emigration, das dieses Haus in Los Angeles vormacht, erschien mir erschütternd in seiner Unerreichbarkeit. Die von Hitler vertriebene deutsche Intelligenz versammelte sich hier einst und konnte sich moralisch ihrer selbst gewiss sein – da wurde selbst der Gang zum Strand oder der Hickhack über ein Manuskript zu einem impliziten Akt des Widerstands gegen Nazideutschland. Bemerkenswert ist aber auch die feine Ironie, mit der sich das Haus am San Remo Drive und sein berühmter einstiger Besitzer in die Umgebung eingebettet haben.

An so etwas kommt man als heutiger Ausgewanderter nicht heran. Siegfrieds und Roys Camp-Element, das Maßlose und man muss wohl auch sagen: das Peinliche an ihrem amerikanischen Traum boten einem da mehr Identifikationspotential. Im Gegensatz zu einer Villa in Pacific Palisades steht Las Vegas buchstäblich allen offen, für ein paar Dutzend Dollar die Nacht in einem der preiswerteren Casinohotels. Zugänglich waren auch die Zeichen, die Siegfried und Roy aussandten, die Überidentifikation mit der Wahlheimat, der krasse Materialismus, die verspielte Direktheit, mit der die Illusionisten Kindheitsträume in Wirklichkeit übersetzten: Das alles kennt man von Auswanderern, gerade aus Deutschland, und das erkenne auch ich beklommen an mir selbst.

Siegfrieds und Roys "Jungle Palace", das Anwesen, das die beiden in Las Vegas mit jeder Menge wilden Tieren teilten, war eine Art zwanghaftes Kontrastprogramm zum Nachkriegsdeutschland. Buddha-Statuen standen dort und Schreine, und dann gab es den großen Pool, in dem Horn auch mal mit den Tigern badete, um der Hitze der Wüstenstadt zu entkommen. Beim Betrachten alter Aufnahmen des Anwesens (in der Arte-Mediathek etwa ist noch bis 22. Januar 2022 eine Doku abrufbar) kann vor lauter Kitsch eine ganz simple Tatsache aus den Augen geraten: Weiter weg von der Wesermündung geht nicht. Auch die Stationen der beiden Männer bis dahin – Gardasee, Kreuzfahrtschiffe, Monaco, dann sehr bald Las Vegas – lesen sich wie eine Grand Tour westdeutscher Fluchträume. Gewiss, sie traten auch im Hansa-Varieté-Theater auf, aber ansonsten handelt es sich um zwei von diesen Nichts-wie-weg-Biografien, wie es sie manchmal bei deutschen Emigranten gibt.

Ein urdeutscher Traum

Siegfried und Roys Geschichte ist keine amerikanische, keine über das Land der unbegrenzten Möglichkeiten oder ähnlichen Schmarrn. Es ist eine zutiefst deutsche, eine über die Unmäßigkeit der auf die USA projizierten Träume – und die Tatsache, dass diese auf andere Menschen zwangsläufig peinlich, exzessiv, entlarvend wirken müssen. Und queer.

Siegfried und Roy haben, mit ihren hochgeföhnten Frisuren und knalligen Outfits, das Queere am deutschen Nachkriegstraum von Amerika verkörpert. Sollte doch Wim Wenders mit dezenten Roadtrips den amerikanischen Westen vermessen, sollte doch Peter Handke sehr genau ausgewählten Hollywoodidolen wie John Ford nachstellen. Weiße Tiger im Sündenbabel Las Vegas: Das ist Traum in höchster Destillationsstufe, jeder Dezenz, jeder Distanz entbehrend. Ein Traum, hemmungslos und ungeniert in die Wirklichkeit gezaubert.

Las Vegas war schon immer ein queerer Ort. Wie jede Boomtown des Westens der USA zog sie jene an, die daheim aneckten oder nicht passen wollten. Als Entertainmentmetropole und Sündenbabel war Las Vegas immer schon eine gute Adresse für Männer und Frauen, die unhinterfragt außerhalb heteronormativer Zwänge leben wollten. Gewiss: Der eher konservative Staat, die Mafia und die Polizei stellten auch hier Homosexuellen nach, zerstörten Treffpunkte und vernichteten Existenzen. Aber vor dem Hintergrund von derart viel sündhaftem Treiben und Filz fielen ein paar Außenseiter weniger auf.

Und dann wäre natürlich noch die Kitschästhetik der Stadt zu erwähnen. Ihre Exzesse und ihre Anonymität schienen wie geschaffen für Camp. Hier lebte man von Beginn an in einer Umgebung, die so theatralisch war, dass man sie in West Hollywood als exzessiv bewertet hätte. Es gab natürlich jede Menge Performer, deren Sexualität relativ offen auf der Bühne zur Schau getragen wurde. Gewiss, Liberace sprach nie offen aus, dass er schwul war. Aber die dementsprechenden Gerüchte und das damit offene Geheimnis waren doch auch Teil seiner öffentlichen Wahrnehmung – spätestens 1986, als er sich von seinem Chauffeur und Liebhaber Scott Thorson trennte (Thorson bekam als Entschädigung 75.000 Dollar Cash, drei Autos und drei Hunde.)

Siegfried und Roy waren anders: Bei Liberace (und später bei Vegas-Veteran Elton John) standen zwar Fragen zur Homosexualität im Raum, aber das Geheimnis intensivierte das Bühnendasein der beiden Magier noch einmal. Ihre Unleserlichkeit machte sie zur Projektionsfläche fürs Publikum. Der einzelne, ausgelieferte Star gehörte gerade auch in dieser Unleserlichkeit dem Publikum. Das Skandalöse, aber auch Berauschende an Siegfrieds und Roys Geheimnis war, dass es ein geteiltes Geheimnis darstellte. Das Rätsel war ihre Intimität, und wie genau diese aussah. Nicht, was sie hinter verschlossenen Türen ihrer Villa oder hinter der fensterlosen Fassade von Le Café (Ecke Tropicana und Paradise Avenue) trieben, sondern wer sie füreinander waren, während sie bei der Moderatorin Barbara Walters auf der Fernsehcouch saßen.

Kitsch ist nicht unbedingt unechter als wahrer Schmerz: Am Tag nach der Tigerattacke auf Roy Horn im Oktober 2003 legt ein Fan Blumen im gartenähnlichen Innenhof des Mirage ab, wo eine Jeff-Koons-hafte Skulptur den Illusionisten huldigt. © Carlo Allegri/​Getty Images
Kitsch ist nicht unbedingt unechter als wahrer Schmerz: Am Tag nach der Tigerattacke auf Roy Horn im Oktober 2003 legt ein Fan Blumen im gartenähnlichen Innenhof des Mirage ab, wo eine Jeff-Koons-hafte Skulptur den Illusionisten huldigt. © Carlo Allegri/​Getty Images

Figuren wie Liberace und Siegfried und Roy konfrontierten die Mehrheitsgesellschaft mit dem Bewusstsein, Dinge, die man eigentlich nicht wissen wollte, besser interpretieren zu können, als man zuzugeben wagte. Aber bei Siegfried und Roy kam dazu, dass hier zwei Männer ziemlich selbstgenügsam in einem riesigen Palast zusammenlebten. Das Mysterium Siegfried und Roy war das Mysterium dieses Zusammenseins. Wir wissen, dass sie einmal ein Paar waren, und wir wissen, dass sie irgendwann kein Paar mehr waren.

Vielleicht wird der Podcast Wild Things hier genauere Aufklärung bringen. Aber im Grunde genommen ist es egal: Die Dignität, die von einem offen zusammenlebenden schwulen Paar ausging, das sich weder versteckte noch rechtfertigte, und das es fertigbrachte, sich zu trennen, ohne dass 75.000 Dollar, drei Autos und drei Hunde in allen Klatschblättern auftauchten – das war in den Achtziger- und Neunzigerjahren, der Hochzeit des Erfolgs von Siegfried und Roy, schon an sich eine Sensation.

"Wir sind wie Brüder, unser Verhältnis ist enger als das von Brüdern", antwortete Fischbacher einmal Barbara Walters auf ihre Frage hin, ob er und Horn "Liebhaber" seien. "44 Jahre" sagte Fischbacher noch – es mag eine Ausflucht gewesen sein, vielleicht versteckte er sich. Aber kaum. Seine Antwort legt eigentlich nur die Obszönität einer Frage offen, die 44 Lebensjahre, nur weil es sich um zwei Männer handelte, auf den Terminus "Liebhaber" reduzierte. Siegfried und Roy waren Meister der Exzesse – und auch in ihrem Verhältnis ging es um das "mehr". Sie waren das Gegenbild zum einsamen, sich selbst hassenden und sich versteckenden Schwulen: ein Paar durch Dick und Dünn, mit einer Riesenfamilie im großen Eigenheim, nur eben mit Tigern und Geparden.

Aber die Tiere

Überhaupt, die Tiere: Das Interpretationsmuster "schwule Männer und wilde Tiere" ist kein neues. Wild Things zeichnet die Doppelbiografie Roys und Mantecores, des weißen Tigers, der ihn 2003 lebensgefährlich verletzt hat, in all seiner bizarren Nähe nach. Dass Roy behauptete, Mantecore nach dessen Geburt mit Mund-zu-Mund Beatmung am Leben gehalten zu haben. Dass er mit dem Tiger in dessen ganzem ersten Lebensjahr im selben Bett schlief. Dass er ihn noch in Schutz nahm, als er schwer verletzt um sein Leben rang, ihn später weiterhin als "Teil der Familie" bezeichnete. Und ganz nach derzeitiger Podcastmanier geht es vor allem um die Frage, ob hier Tierrechte verletzt wurden, ob Gesetze missachtet wurden, wie es kommen konnte, dass ... Alles mehr oder minder interessante Fragen, die aber doch irgendwie am Kern des Phänomens Siegfried und Roy vorbeischrappen.

Denn Siegfried und Roy schienen den Schock der Außenwelt, der auf die Attacke Mantecores folgte, nie zu teilen. Sie hatten immer gesagt, dass ihre Gefährten wilde Tiere seien und sich eben auch so verhielten. Gerne erzählten sie die Geschichte, dass ihr erstes Bühnentier, ein Gepard names Chico, gleich bei der ersten Vorstellung ins Publikum sprang, und wie sie den Zwischenfall hinterher als Teil der Vorstellung verkauften. Die Undefinierbarkeit des wilden Tiers und das, auch für die Beteiligten, im Grunde mysteriöse Verhältnis von Mensch und wildem Tier, hat schon lange gerade Menschen angezogen, die sich in der sexuellen Organisation der menschlichen Gesellschaft nicht wiedererkennen konnten.

In der Identifikation mit dem, das sich menschlicher Identifikation so resolut entzieht, mischt sich Todestrieb mit einem Wunsch, der menschlichen Gesellschaft zu entkommen. In seinem Buch My Dog Tulip (1956) huldigte der britische Schriftsteller J.R. Ackerley "the wild beauty of my imperial bitch", einer einigermaßen unzähmbaren Deutschen Schäferhündin. Ackerley, der in Sachen Sexualität in seinen Schriften lange eher zurückhaltend war, beschrieb in schier endlosen Passagen, wie er Zäpfchen in die Vagina des Hundes einführen musste. Und Thomas Mann notierte bewundernd die Peinlichkeit seines Hundes Bauschan, aber zeigte sich auch beeindruckt von der kompakten Identität des Hundes, den nichts mehr zu "berauschen" schien als der Klang des eigenen Namens. Mantecore, der Name des Tigers, der Roy Horn lebensgefährlich verletzte, bedeutete laut Horn "Menschenfresser".

Die britische Autorin Helen MacDonald spekuliert in ihrem Buch H wie Habicht (auf Deutsch erschienen im Jahr 2015), warum schwule Männer in England schon immer so an Raubvögeln und ihrem Training interessiert schienen, so etwa T.H. White. MacDonald betont die Intimität, das einsame Zusammensein von Tier und Mensch auf weiter Flur. Aber sie bemerkt auch einen Sadismus, mit dem Raubvogel und Trainer einander begegnen. Im Podcast Wild Things nun hört man in einem Audioclip Roy Horn über seine Raubkatzen sagen: "Sie sind ihrer Natur nach dominant."

Der Anglist Jack Halberstam argumentiert (in einem Buch das lustigerweise genauso heißt wie Leckarts Podcast), es gehe beim Verhältnis von queeren Schriftstellern zu Falken nicht nur um Training und Dominanz, sondern auch um das Abstreifen der eigenen, menschlichen Haut: Indem wir einen Falken oder Habicht abrichten, so Halberstam, machen wir uns ein Stück weit zu einem Falken oder Habicht. Genau das haben Siegfried und Roy vollbracht. Nur war das Ungetüm, das sie handzahm gemacht haben, nicht nur ihre Tigerschar. Sondern vor allem: ihr Publikum in den USA. Und wie Steven Leckarts Podcast zeigt, wurden Siegfried und Roy gerade dadurch zu Amerikanern.

"Wild Things" ist bei Apple Podcasts abrufbar.

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