Single-Saison des FC Bayern - April, April! Ancelotti coacht auf Bewährung

Patrick Strasser

Nach dem Aus in der Champions League ist mit dem DFB-Pokal nun auch der zweite Titel für den FC Bayern futsch. "Müssen jetzt die Wunden lecken", sagt Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge.

München - Rund zehn Minuten dauerte der Kabinen-Besuch von Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge am späten Mittwochabend. Es wurde laut in der Bayern-Umkleide.

Als der Präsident und der Vorstandsvorsitzende die Kabine wieder verließen, waren sie sichtlich bedient: Uli Hoeneß kam kein Wort über die zusammengepressten Lippen. Rummenigge bemühte sich um Fassung, sagte: "Diese Niederlage ist schmerzhaft. Die zweite unglückliche Niederlage. Wir haben wahnsinnig viele Chancen liegenlassen. Auf diese Weise ist das Aus sehr enttäuschend."

Wieder ausgeschieden. Schon wieder. Erst das verdiente, aber doch unglückliche Champions-League-Aus im Viertelfinale gegen Real Madrid, nun der Pokal-Knockout durch das 2:3 in der heimischen Arena gegen den ewigen Rivalen Borussia Dortmund im Halbfinale. Kein Berlin. Nix Finale. Kein Double. Und schon gar nix war’s mit dem anvisierten Triple.

Alles verspielt

Stattdessen herrscht nun Schockstarre. Und "Riesen-Enttäuschung und Frust", wie es Arjen Robben, der das wohl vorentscheidende 3:1 vergeben hatte, ausdrückte. Die Meisterschaft hatte man größtenteils im Herbst und Winter vorentschieden, kann sie schon am Samstag in Wolfsburg (18:30 Uhr, live bei Sky und im AZ-Liveticker) dingfest machen.
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