Sinn Fein lässt Koalitionsgespräche in Nordirland platzen

Einen Tag vor Ablauf der Frist für die Regierungsbildung in Nordirland hat die katholisch-republikanische Sinn-Fein-Partei ...

Einen Tag vor Ablauf der Frist für die Regierungsbildung in Nordirland hat die katholisch-republikanische Sinn-Fein-Partei die Gespräche abgebrochen.

Die Schuld dafür gab sie dem ehemaligen Koalitionspartner, der protestantisch-unionistischen DUP (Democratic Unionist Party), und der britischen Regierung. Nordirland drohen damit zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate Neuwahlen.

„Der Gesprächsprozess ist am Ende”, teilte die nordirische Sinn-Fein-Chefin Michelle O'Neill am Sonntag auf der Parteiwebseite mit. Sinn Fein werde vor Ablauf der Frist (Montag, 17 Uhr MESZ) niemanden für die Posten der Parlamentssprecher oder Minister nominieren. DUP-Chefin Arlene Foster gab den Schwarzen Peter zurück. „Bislang gab es wenig Anzeichen, dass Sinn Fein an einem Abkommen interessiert ist”, sagte sie.

Der irische Außenminister Charlie Flanagan rief beide Seiten auf, vor Ablauf der Frist an...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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