Situation in München - OB-Frau Petra Reiter: "Unsere Wohnungslosen sind nicht verwöhnt"

Eva von Steinburg

Fünf Jahre Kälteschutz: Die Verantwortlichen ziehen eine positive Bilanz für die nächtliche Notunterkunft.

Sie suchen eine Arbeit: auf dem Bau, im Reinigungsgewerbe oder im Biergarten – junge Rumänen und Bulgaren, die in der bayerischen Boom-Town ihr Glück versuchen. Seit der EU-Osterweiterung ist das auch ihr gutes Recht.

Viele dieser Männer und wenigen Frauen würden jedoch in ihren Autos schlafen oder unter Brücken campieren, bis sie auf dem so genannten Arbeiterstrich am Hauptbahnhof einen Job ergattert haben. Um ihnen einen sicheren Schlafplatz zu garantieren, gibt es seit fünf Jahren das Kälteschutzhaus in der Bayernkaserne, finanziert von der Stadt und dem Evangelischen Hilfswerk.

Die Bilanz: von November 2016 bis 30. April übernachteten hier 3.111 verschiedenen Menschen. Im Durchschnitt waren jede Nacht 333 Betten belegt. Auch Frauen schlafen hier, etwa aus Ungarn, oder der Slowakei.
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