Ski-Alpin: Rainer Pariasek vermisst Marcel Hirscher

Das Coronavirus wischte die Sportwelt und damit auch TV-Moderator Rainer Pariasek von den Fernsehbildschirmen. Die ÖFB-Länderspiele wurden verschoben, das Ski-Weltcupfinale gestrichen. Auch die Europameisterschaft wird ein Jahr später stattfinden.

Parisek sieht aber auch die positiven Dinge. So lange war ich noch nie bei meiner Frau und den Kindern", sagt er zum . Geht es nach Pariasek, soll der Sport dennoch bald zurückkehren: "Der Sport ist jetzt nicht das Allerwichtigste, wird aber bald wieder eine wichtige Funktion haben. Ich sehe den Sport fast als Kulturgut an, Sport gehört, aktiv und passiv, zur österreichischen Kultur."

Rainer Pariasek: "Mir ist Hirscher sehr abgegangen"

Aber auch ohne der globalen Pandemie könnte Pariasek seinen langjährigen Interviewpartner Marcel Hirscher nicht vor dem Mikrophon begrüßen - der einstige Dominator befindet sich bekanntlich in Pension.

"Mir ist er sehr abgegangen, nicht nur wegen seiner Erfolge, sondern auch als Typ, der keine 0815-Antworten gegeben hat. Anfang der Saison haben wir das auch bei den Einschaltquoten ein bisschen bemerkt", so Pariasek. Laut der Wiener Zeitung gingen dem ORF phasenweise sogar 45 Prozent der Ski-Fans verloren - ein dramatischer Einbruch. Neben Hirschers Abschied dürften auch die Verschiebungen und Ausfälle einzelner Rennen Mitschuld tragen.

Während die TV-Quoten Bauchschmerzen bereiten, kann Pariasek über seinen Kitzbühel-Fauxpas schmunzeln. Der 56-Jährige nannte Schauspieler Patrick Dempsey "McDempsey". "Es wäre zehn Mal peinlicher, wenn ich Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr verwechseln würde", so Pariasek.

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