Vertragsverlängerung: Ein Mann, ein Klub: Steven Skrzybski bleibt Unioner

Stürmer Steven Skrzybski entwickelt sich zur Identifikationsfigur beim 1. FC Union und verlängert seinen Vertrag in Köpenick bis 2020.

Auch die Besten dürfen mal schwache Tage haben. Das gesteht Jens Keller seinen Spielern zu. Obwohl ihm noch nicht ganz klar ist, warum diese gerade jetzt aufgetreten sind. "Wir haben tolle Dinge zu erreichen und können eigentlich frei aufspielen", erzählt der Trainer des 1. FC Union. Drei Spiele ohne Sieg liegen in der Zweiten Liga hinter den Köpenicker Fußballspielern, nur einen Punkt gab es. Im Aufstiegsrennen erlitten die Berliner einen kleinen, wenn auch bislang nicht folgenschweren Rückschlag.

Mehreren seiner Profis gelang es zuletzt nicht, ihr Potenzial abzurufen. Dazu zählte auch Steven Skrzybski, der Mann vom rechten Flügel, der Unions Offensivspiel viel Druck verleiht mit seiner Schnelligkeit. Bei ihm weiß der Trainer recht konkret um die Problemlage und sagt: "Er hat unheimlich viele Spiele gemacht, er läuft unheimlich viele Meter. Dass bei ihm mal ein Loch kommt, ist klar. So viele Spiele wie diese Saison hat er in seiner Karriere, glaube ich, noch nicht gemacht." Hat er nicht, und er hat auch noch nie so effektiv agiert. Mit acht Toren und vier Vorlagen führt er die Liga-Statistik von Union an.

Wertvoll für den Verein

Das zeigt, wie wertvoll der 24-Jährige für den Klub geworden ist – gerade vor dem Hintergrund der Ausbildung im eigenen Verein. Für beide Seiten rückte daher eine Entscheidung immer näher. Für den Stürmer hieß es: Bei Union bleiben und große Ziele angehen oder die Ambition Bundesliga anderweitig verfolgen? Für den Klub stellte sich die Frage: Mit Skrzyb...

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