So übersteht "Westworld"-Star Tessa Thompson die Quarantäne

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Trotz aller Ängste und Beschränkungen hat sich "Westworld"-Star Tessa Thompson zum Ziel gesetzt, dem von der Pandemie geprägten Jahr 2020 auch seine positiven Seiten abzugewinnen. Und wie sich zeigt, sind das gar nicht wenige.

Tessa Thompson in der dritten Staffel von "Westworld" (Bild: ddp/INTERTOPICS/LMKMEDIA Ltd.)
Tessa Thompson in der dritten Staffel von "Westworld" (Bild: ddp/INTERTOPICS/LMKMEDIA Ltd.)

In "Westworld" spielt Tessa Thompson den Charakter Charlotte Hale, Executive Director des Vorstands von Delos Incorporated, von der sowohl eine menschliche wie eine Host-Version existiert. In gewisser Weise konnte einem auch das Jahr 2020 wie eine düstere Science-Fiction-Version der Welt vorkommen, wie wir sie bis hierhin kannten. Und doch zieht die Schauspielerin bei aller Dramatik auch positive Erkenntnisse aus dieser Ausnahmeerfahrung.

Die Lage war schon besser, wird es aber auch wieder

Die 37-Jährige ist Teil der Marken-Kampagne "It’s in our Spirit", mit der die Vodka-Marke Absolut den Menschen die klare Botschaft vermitteln will, dass die Zukunft durchaus positiv sein kann und wir alle Grund haben, sie selbstbewusst und aktiv mitzugestalten. Sie selbst habe das ausklingende Jahr dazu genutzt, Dinge einmal ganz grundsätzlich zu hinterfragen und auch sich selbst zu überprüfen, sagte Thompson der Plattform "sheknows.com". Natürlich hätte das Jahr einige Komplikationen mit sich gebracht. Und doch seien am Horizont immer wieder Silberstreifen aufgetaucht.

Die Generation Z macht große Hoffnung

Dazu zählt für sie auch die zusätzliche Zeit, die sie in diesem Jahr vor allem auch dazu genutzt habe, um sich mit ihrer Familie auszutauschen – wenn dies auch teilweise nur über Videoplattformen wie "Zoom" möglich gewesen sei. Besonders eindrücklich waren für die Schauspielerin die Begegnungen mit ihrem Bruder. Mit seinen 22 Jahren gehöre er einer Generation an, die wirklich dafür kämpfe, die Welt gerechter, inklusiver und insgesamt zu einem besseren Ort zu machen.

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Jüngere Leute seien viel mehr dazu bereit, bestehende Systeme zu hinterfragen, sie komplett neu zu denken und auch wirklich daran zu glauben, dass ein tiefgreifender Wandel möglich ist. Wirklich bewusst sei ihr das bei den Protesten der Black-Lives Matter-Bewegung nach dem Mord an George Floyd geworden, sagte Thompson. Diese hätte sie ebenso zusammen mit ihrem Bruder besucht wie das Wahllokal bei der Präsidentschaftswahl. Die Tatsache, dass junge Leute bereit seien, sich mit solcher Kraft für ihre Werte zu engagieren, erfülle sie mit großer Hoffnung.

In Zeiten von Social Distancing helfen auch die sozialen Netzwerke

Zudem hätten für sie in den vergangenen Monaten auch die sozialen Netzwerke eine durchaus positive Bedeutung gehabt. Auch auf oft kritisierten Plattformen wie Instagram oder TikTok hätten sich die Menschen auf bedeutungsvolle Weise ausgetauscht und sie selbst habe spannenden Konversationen beigewohnt, durch die sie begriffen hätte, wie bewusst die junge Generation mit der Welt und ihren Bewohnern umgeht.

Machen, wonach einem der Sinn steht

Doch natürlich gibt es im Leben der Schauspielerin auch Dinge, die durch die Pandemie unmöglich geworden sind und die sie besonders in einer so anonymen Metropole wie New York City vermisst: Auf der Straße oder in Parks mit Fremden ins Gespräch zu kommen zum Beispiel. Ihr Gegenmittel, wenn sie sich mal einsam fühlt: Roten Lippenstift auftragen, auch, wenn es außer ihr selbst niemand sieht, wild und ungeniert durch die Wohnung tanzen und sich auch mal einen Dirty Martini mixen, wenn sie Lust darauf hat. Immer frei nach dem Motto: "Hey, wir haben 2020, wir können machen, was immer wir wollen."

Im Badezimmer passiert alles gleichzeitig

Ein Raum, auf den sie gerade in Pandemie-Zeiten nie verzichten könnte, ist übrigens ihr Badezimmer, in dem sie ihre Multitasking-Fähigkeiten voll auslotet: Vom To-do-Listen schreiben über Zoom-Meetings abhalten und dabei noch ein Schaumbad nehmen. Alles, was ihr jetzt noch fehle, sei ein Kindle, sagte Thompson noch. Damit sie beim Baden auch noch lesen könne.

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