Social Bots und Fake News: Big Data machen die Wahlkämpfer nervös

Bei der Konferenz „Data & Politics“ wird diskutiert, wie Big Data Wahlen prägen.

Kann Big Data – also das großformatige Sammeln, Speichern, Transformieren und Aufbereiten von Daten – einen Wahlkampf entscheiden? Die Datenfirma Cambridge Analytica jedenfalls behauptete das Ende des letzten Jahres. Nach ihren eigenen Aussagen konnte US-Präsident Donald Trump nur ins Weiße Haus einziehen, weil die Firma umfangreiche Psychogramme der Wähler erstellen ließ – und so gezielte und personalisierte Wahlwerbung adressieren konnte.

Inzwischen ist die Firma teilweise zurückgerudert, viele Analytiker und Netzexperten haben die Behauptungen in zahlreichen Artikeln widerlegt oder zumindest sehr kritisch unter die Lupe genommen. „Eine linke Verschwörungstheorie“, sagte Mathias Richel, Creative Director bei Torben, Lucie und die gelbe Gefahr (TLGG), am Freitag beim Kongress „Data & Politics“ von der Initiative D21. Es gebe keinen geheimen Algorithmus. Das sei ziemlich unwahrscheinlich, sagte auch Frank Pörschman, Vizepräsident von Digital Analytics Association. Trotzdem dürfe man den „Kern dieser Geschichte nicht unterschätzen“.

Parteien werden nervös

Big Data und Wahlkampf ist in aller Munde – auch in Deutschland. In sechs Monaten wird gewählt. Die Ereignisse in den USA haben auch hierzulande viele Parteien quasi gezwungen, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen und sich zu positionieren – und sie nervös werden lassen. Es geht auch um Fake News, um Social Media und um Social Bots, kleine Programme,...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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