„Sofort rückgängig machen“: China ist empört über Trumps neuestes Waffengeschäft

Business Insider Deutschland
Donald Trump

Unter großem Protest Chinas genehmigte die US-Regierung am Dienstag den Verkauf an Waffen und Verteidigungsgütern im Wert von 2,2 Milliarden US-Dollar an Taiwan. Der seit 1949 unabhängige Inselstaat – auf den China nach wie vor Ansprüche erhebt – bekommt unter anderem 108 Kampfpanzer sowie 250 Stinger-Luftabwehrraketen. Wie das US-Außenministerium erklärte, könne Taiwan seine Kampfpanzer-Flotte modernisieren und sich so besser gegen „gegenwärtige und künftige regionale Bedrohungen“ wappnen.

Wie „CNN“ berichtet, diene das Rüstungsgeschäft auch den Sicherheitsinteressen der USA: Taiwan sei eine wichtige Kraft für „politische Stabilität, militärisches Gleichgewicht und wirtschaftlichen Fortschritt“ in der Region. 

China fordert, das Geschäft „rückgängig zu machen“

Die chinesische Regierung reagierte empört auf den Deal und forderte die USA umgehend auf, „das Geschäft rückgängig zu machen.“ Für Außenministeriumssprecher Geng Shuang sei das Rüstungsgeschäft ein „schwerer Verstoß gegen das Ein-China-Prinzip, ein grober Eingriff in Chinas innere Angelegenheiten und untergräbt Chinas Souveränität und Sicherheitsinteressen.“

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