Soldaten erschießen Leibwächter der Söhne von Drogenboss "El Chapo" in Mexiko

"El Chapo" vor seiner Auslieferung an die USA

Soldaten haben in Mexiko den Leibwächter der Söhne des in den USA inhaftierten Drogenbosses Joaquín Guzmán alias "El Chapo" erschossen. Wie die Staatsanwaltschaft des mexikanischen Bundesstaats Sinaloa am Samstag mitteilte, wurde Francisco Javier Zazueta dort am Freitag in der Nähe der Hauptstadt Culiacán bei einem Gefecht mit Marinesoldaten getötet.

Nach Behördenangaben war Zazueta alias "El Chimal" vermutlich an einem Überfall auf Militärs im September 2016 beteiligt, bei dem fünf Soldaten getötet und weitere zehn verletzt wurden. Zazueta, der im Februar inhaftiert worden war, gelang Mitte März die Flucht aus dem Gefängnis von Culiacán.

Guzmán ist im Hochsicherheitsgefängnis MCC im New Yorker Stadtteil Manhattan inhaftiert. Die mexikanischen Behörden hatten den mutmaßlichen Chef des Sinaloa-Rauschgiftkartells nach zwei spektakulären Gefängnisausbrüchen im Januar an die USA ausgeliefert. "El Chapo" wartet nun auf seinen Prozess. Er ist unter anderem wegen Waffenvergehen und Drogenhandels angeklagt, ihm droht lebenslange Haft.

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