Sonnenbrand kennt jeder - aber was ist eine Sonnenvergiftung?

Sommer, Sonne, Sonnenschein – und leider auch Sonnenbrand. UV-Strahlung hat gravierende Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Zu viel Sonne kann auch zu einer gefährlichen Sonnenvergiftung führen.

Sonnenbrand ist eines der Symptome einer Sonnenvergiftung (Symbolbild: Getty Images)
Sonnenbrand ist eines der Symptome einer Sonnenvergiftung (Symbolbild: Getty Images)

Der Begriff Sonnenvergiftung ist missverständlich, da es sich nicht im klassischen Sinne um eine Vergiftung des menschlichen Körpers handelt. In gewisser Hinsicht ist die Bezeichnung jedoch durchaus zutreffend, da zu viel Sonnenlicht zum absoluten Gift für unsere Haut werden kann.

"Sonnenvergiftung bezieht sich auf einen Fall von schwerem Sonnenbrand. Sie tritt auf, nachdem Sie über einen längeren Zeitraum ultravioletten UV-Strahlen der Sonne ausgesetzt waren“, erklärt das Portal Healthline das Phänomen.

Bei Sonnenvergiftung sofort zum Arzt

Eine Sonnenvergiftung kann in verschiedenen Formen auftreten. Im Gegensatz zu einem Sonnenbrand sollte jedoch immer sofort ein Arzt zur weiteren Abklärung aufgesucht werden, um Komplikationen und Langzeitschäden auszuschließen.

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Die Symptome einer Sonnenvergiftung ähneln laut Healthline denen eines Sonnenbrands. Dazu kann es außerdem zu einer Blasenbildung auf der Haut, starken Rötungen und Schmerzen, Schüttelfrost oder Fieber, Verwirrungszuständen, Erbrechen oder Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen kommen.

Sonnenvergiftung und polymorpher Lichtausbruch

Wenn eine Sonnenvergiftung sofort behandelt wird, heile diese mit der Zeit ab, lautet die Einschätzung des Portals. Unbehandelt könne jedoch eine Sonnenvergiftung zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Ein Grund dafür sei die Dehydration des Körpers.

Sonnenvergiftungen werden auch im Zusammenhang mit dem Zustand des polymorphen Lichtausbruchs (PLE) genannt, erklärt Netinbag.

"Das Hauptsymptom von PLE (…) ist ein Ausschlag, der Blasen, Nesselsucht und Beulen aufweisen kann", heißt es. Dieser Ausschlag könne auch ohne eine lange Sonneneinstrahlung entstehen. Dies käme jedoch häufiger bei Menschen vor, "die im hohen Norden leben und eine helle Haut haben", schreibt das Portal.

Behandeln könne man solch einen Ausschlag ähnlich wie einen Sonnenbrand mit kühlenden Cremes. Außerdem helfe es, viel Wasser zu trinken und Beta-Carotin-Präparate einzunehmen. Sollten die Blasen infiziert sein, lieber gleich einen Arzt aufsuchen!

Video: Schutz vor Sonne und UV-Strahlung: Darauf müssen Sie achten

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