Spahn fordert bundesweit einheitliche Corona-Regeln für Veranstalter

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Konzert von Max Giesinger in Bonn am 8. September (Bild: Andreas Rentz/Redferns via Getty Images)
Konzert von Max Giesinger in Bonn am 8. September (Bild: Andreas Rentz/Redferns via Getty Images)

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich für bundesweit einheitliche Corona-Regeln für Veranstalter ausgesprochen.

Es sei "mal wieder sehr verwirrend, dass jedes Bundesland seinen eigenen Weg geht", sagte Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Ideal wäre, wenn sich alle Länder auf das 2G-Modell als Option einigen." Es gebe für Konzerte oder Veranstaltungen aktuell 16 unterschiedliche Regeln.

2G-Optionsmodelle in immer mehr Ländern

In immer mehr Bundesländern werden derzeit 2G-Optionsmodelle für Betriebe aus den Kultur- und Dienstleistungsbranchen eingeführt. Bei 2G-Optionsmodellen können Gastronomen und Veranstalter den Zugang freiwillig auf Geimpfte und Genesene beschränken. Alle Kunden, die lediglich einen Coronatest vorweisen können, dürfen dann nicht eingelassen werden. Im Gegenzug entfallen in der Regel Masken- und Abstandsregeln.

Spahn dämpfte zudem Erwartungen an eine schnelle Zulassung eines Corona-Impfstoffs für Kinder unter zwölf Jahren. "Ich gehe davon aus, dass die Zulassung für einen Impfstoff für Kinder unter zwölf Jahren im ersten Quartal 2022 kommt", sagte er der Funke Mediengruppe. Der Impfstoffhersteller Biontech hatte vor einigen Tagen erklärt, er rechne damit, dass noch in diesem Jahr sein Impfstoff für fünf- bis elfjährige Kinder zum Einsatz kommen kann.

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