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Spanische Landwirte setzen Proteste zweiten Tag in Folge fort

Im Zuge der europaweiten Bauernproteste haben in Spanien am Mittwoch den zweiten Tag in Folge Landwirtinnen und Landwirte Straßen blockiert. Tausende Bauern nutzten ihre Traktoren, um den Verkehr auf zahlreichen Straßen zum Erliegen zu bringen. (Pau Barrena)
Im Zuge der europaweiten Bauernproteste haben in Spanien am Mittwoch den zweiten Tag in Folge Landwirtinnen und Landwirte Straßen blockiert. Tausende Bauern nutzten ihre Traktoren, um den Verkehr auf zahlreichen Straßen zum Erliegen zu bringen. (Pau Barrena)

Im Zuge der europaweiten Bauernproteste haben in Spanien am Mittwoch den zweiten Tag in Folge Landwirtinnen und Landwirte Straßen blockiert. Tausende Bauern nutzten ihre Traktoren, um den Verkehr auf zahlreichen Straßen zum Erliegen zu bringen, wie die für den Verkehr zuständige Generaldirektion (DGT) mitteilte. Von den Protesten betroffen waren demnach insbesondere Verkehrswege in Andalusien im Süden des Landes, aber auch in der Provinz Navarra im Norden Spaniens sowie in Katalonien.

Seit Wochen gehen Landwirte in mehreren europäischen Ländern auf die Straße. Dabei protestieren sie vor allem gegen steigende Kosten und hohe Kraftstoffpreise sowie gegen aus ihrer Sicht unfairen Wettbewerb mit Produkten aus dem Ausland und Vorgaben der Europäischen Union etwa zum Umweltschutz.

In Spanien sagte Regierungschef Pedro Sánchez am Mittwoch vor dem Parlament, dass er "auf der Seite der Bauern" sei und hob hervor, dass seine Regierung bereits mehrere Maßnahmen zur Unterstützung des Sektors auf den Weg gebracht habe. Zudem versprach er, die Regeln für die Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU zu vereinfachen und gesetzlich zu verhindern, dass Landwirte Produkte unterhalb ihre Werts mit Verlust verkaufen.

Spanien ist einer der größten Obst- und Gemüseproduzenten in Europa. Die landwirtschaftlichen Betriebe dort sind allerdings mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert - insbesondere durch ausbleibende Regenfälle und Dürrephasen, die die iberische Halbinsel seit mehreren Jahren zunehmend treffen.

jm/pe