Spanischer Tourist von Elefanten in Südafrika totgetrampelt

Spanischer Tourist von Elefanten in Südafrika totgetrampelt

Ein 43-jähriger Tourist aus Spanien ist in Südafrika gestorben, nachdem er von einem Elefanten angegriffen worden war. Der Mann war zusammen mit seiner Verlobten und zwei anderen Frauen mit dem eigenen Auto auf Safari. Der Spanier stieg aus seinem Fahrzeug aus, um drei erwachsene und drei junge Elefanten zu fotografieren. Das gab Sabata Mokgwabone, ein Sprecher der südafrikanischen Polizei, bekannt.

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag im Pilanesberg-Nationalpark, einem Naturpark etwa 200 Kilometer von Johannesburg entfernt.

Pieter Nel, der für mehrere Tierparks in Südafrika verantwortlich ist, sagt, die Matriarchin der Gruppe von Elefanten sei sehr aufgeregt gewesen, als der Mann aus dem Auto ausgestiegen und ihr näher gekommen war. Es sei normal, dass die Elefanten ihre Jungen verteidigen.

Angriffe durch Elefanten kommen recht häufig vor

Elefantenangriffe sind im südlichen Afrika keine Seltenheit. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der Behörden bei Angriffen durch wilde Tiere mindestens 50 Menschen getötet und 85 verletzt.

Spanischen Medienberichten zufolge stammte das Opfer aus Ejea de los Caballeros in der Region Zaragoza. Seine Partnerin und die beiden anderen Personen im Fahrzeug wurden nicht verletzt.