Hohe Sicherheitsvorkehrungen für Frankreich-Wahl

Frankreich wählt seinen neuen Staatschef - und Europa hält den Atem an: Die Wahl des französischen Präsidenten hat in ...

Frankreich wählt seinen neuen Staatschef - und Europa hält den Atem an: Die Wahl des französischen Präsidenten hat in einigen französischen Überseegebieten bereits am Samstag begonnen.

Wegen der Zeitverschiebung wählen die Menschen etwa auf den Karibikinseln Guadeloupe und Martinique schon einen Tag früher als der Großteil der Franzosen. Die Abstimmung gilt als Richtungsentscheidung für die Europäische Union, weil die Rechtspopulistin Marine Le Pen ihr Land bei einem Sieg aus dem Euro führen will und ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft plant.

Nach den Terroranschlägen der vergangenen Jahren findet die Wahl erstmals unter den Bedingungen des Ausnahmezustands statt, mehr als 50 000 Polizisten und 7000 Soldaten sollen die Abstimmung schützen. Insgesamt können 47 Millionen Wahlberechtigte ihre Stimme abgeben.

Die entscheidende Stichwahl zwischen den beiden stärksten Kandidaten ist am 7. Mai geplant. In Europa richtete sich das Interesse vor allem auf das Abschneiden Le Pens sowie auf den Linksaußen-Kandidaten Jean-Luc Mélenchon, der ebenfalls heftig Brüssel attackiert. Bei einem Sieg eines der beiden drohen der EU schwere Turbulenzen.

In Umfragen für den ersten Wahlgang lag der pro-europäische Ex-Wirtschaftsminister Emmanuel Macron zuletzt knapp vor...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung

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