SPD und FDP zu Sondierungsgespräch zusammengekommen

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Kanzleramt in Berlin (AFP/PAUL ZINKEN)

SPD und FDP sind am Sonntag in Berlin zu einem ersten Sondierungsgespräch nach der Bundestagswahl zusammengekommen, um Chancen für eine gemeinsame Regierungsbeteiligung auszuloten. Beteiligt waren auf Seiten der SPD unter anderem Kanzlerkandidat Olaf Scholz sowie die Parteispitze mit den Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans. Für die FDP verhandelten unter anderem Parteichef Christian Lindner und Generalsekretär Volker Wissing.

Im Anschluss war am Abend ein weiteres Sondierungsgespräch der SPD mit den Grünen geplant. Rechnerisch möglich wären nach dem Wahlergebnis sowohl eine Ampel-Koalition von SPD, Grünen und FDP als auch ein Jamaika-Bündnis unter Führung der CDU/CSU. In beiden Fällen würden Grüne und FDP als Regierungspartner gebraucht. Die SPD war bei der Bundestagswahl stärkste Kraft geworden.

In den vergangenen Tagen hatte es bereits zwei Gespräche von Grünen und FDP gegeben. Am Sonntagabend war zudem ein Treffen von Union und FDP vorgesehen, am Dienstag dann auch von Union und Grünen.

bk/jp

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