Einbruch im Bode-Museum : Weiter keine Spur von gestohlener Riesen-Goldmünze

Bislang gibt es nur wenige Hinweise auf die gestohlene 100 Kilo-Münze aus dem Bode-Museum in Berlin.

Die Kulturverwaltung will das Gespräch mit den Berliner Museen suchen und Sicherheitskonzepte gegebenenfalls überarbeiten. Das sagte ein Verwaltungssprecher der Berliner Morgenpost. Auch drei Tage nach dem spektakulären Diebstahl der 100 Kilo schweren Goldmünze "Big Maple Leaf" aus dem Bode-Museum gibt es nur wenig Hinweise auf die Täter. Bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe lagen zwar 21 Zeugenhinweise vor. Zur Qualität der Hinweise wollte sich die Polizei aber nicht äußern.

Die Staatlichen Museen zu Berlin, zu denen das Bode-Museum gehört, geben sich auf Nachfrage weiter wortkarg. "Wir überprüfen alle Sicherheitsvorkehrungen in unseren Museen", sagte Mechtild Kronenberg der Berliner Morgenpost lediglich. Zu den Staatlichen Museen gehört beispielsweise auch das Ägyptische Museum, in dem die ebenso weltberühmte wie unbezahlbare Büste der Nofretete steht.

Doch Fragen gibt es viele – vor allem bei Sicherheitsexperten. Wie einfach die Diebe in das Bode-Museum in der Nacht von Sonntag zu Montag einbrechen konnten, sorgt für Kopfschütteln in der Branche.

"Als Wachmann kann praktisch jeder arbeiten"

Die Polizei hält es für wahrscheinlich, dass die Einbrecher Komplizen aus dem Umfeld des Museums hatten. Das Fenster, über das die Diebe einstiegen, führt direkt in eine Umkleide, die vom Sicherheitspersonal genutzt wird. "Da kannte sich jemand sehr gut aus", sagen Ermittler. Konkreter werden sie nicht. Nur, dass hier jemand mit Insiderwissen am Werk war.

Die Berliner Morgenpost konnte m...

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