Spionagevorwürfe: NATO entzieht russischen Diplomaten Akkreditierung

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Die NATO hat acht russischen Diplomaten ihre Akkreditierung entzogen. Sie begründeten die Entscheidung damit, dass es sich bei den Mitgliedern um Geheimdienstbeamte handele.

Das westliche Verteidigungbündnis gab zudem bekannt, dass die Gesamtzahl der russischen Diplomaten ab Monatsende auf zehn reduziert werde.

Das bedeutet eine Halbierung der zugelassenen Vertreter. Eine eindeutige Erklärung für den Schritt blieb die NATO schuldig. Die Entscheidung sei auf Grundlage eigener nachrichtlicher Erkenntnisse getroffen worden, so ein Sprecher.

Die Beziehungen zwischen der westlichen Verteidigungsallianz und Russland haben sich seit Moskaus Annexion der Halbinsel Krim zunehmend verschlechtert.

Die Nato wirft Russland unter anderem vor, Desinformationskampagnen und böswillige Cyberaktivitäten durchzuführen und sich in ausländische Wahlen einzumischen.

Moskau verurteilte die Anschuldigungen gegen die russischen Diplomaten als "unbegründet" und warnte, dass der Schritt der NATO die Beziehungen zur Russischen Föderation weiter belasten wird.

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