Spitzen von Bund und Ländern wollen Corona-Regeln neu justieren

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Medizinisches Personal in Bochumer Krankenhaus (AFP/Ina FASSBENDER)

Angesichts der raschen Ausbreitung der hoch ansteckenden Omikron-Variante wollen Bund und Länder am Freitag die Corona-Schutzvorschriften neu justieren (13.00 Uhr). Nach dem Beschlussentwurf für die Videoschalte von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten soll es unter anderem bundesweit schärfere Beschränkungen für die Gastronomie geben. Gleichzeitig sollen Quarantäne-Fristen verkürzt werden. Damit sollen Personalengpässe nicht nur in Schlüsselbereichen wie dem Gesundheitssektor vermieden werden.

In den vergangenen Tagen hatte das Robert-Koch-Institut eine deutliche Zunahme der gemeldeten Corona-Neuinfektionen registriert. Der Expertenrat der Bundesregierung geht davon aus, dass Omikron in Deutschland "zeitnah flächendeckend dominant" sein wird. Die Krankheitsverläufe sind demnach zwar meist milder, die Ausbreitungsgeschwindigkeit aber deutlich höher als bei anderen Varianten. Die Expertinnen und Experten warnen deshalb vor einer Überlastung der Krankenhäuser.

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