Spitzengespräch von Bund und Ländern zu neuen Corona-Maßnahmen

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Medizinisches Personal in Bochumer Krankenhaus (AFP/Ina FASSBENDER)

Vor dem Hintergrund der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus haben Bund und Länder Beratungen über neue Schutzvorschriften aufgenommen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder tagten ab dem frühen Freitagnachmittag per Video-Konferenz. Laut Beschlussentwurf soll es unter anderem um bundesweit schärfere Beschränkungen für die Gastronomie geben. Gleichzeitig sollen Quarantäne-Fristen verkürzt werden.

Für Kontroversen sorgten die Pläne, den Zugang zu Restaurants, Cafés und anderen Einrichtung bundesweit nur noch für Geimpfte und Genesene zu erlauben, die auch einen negativen Test vorweisen können oder eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Ingrid Hartges, sprach von einer "Katastrophe für Kneipen und Restaurants".

Angesichts erwarteter hoher Fallzahlen durch die Omikron-Variante und befürchteter Personalengpässe geht es bei den Bund-Länder-Gesprächen zudem um eine Verkürzung von Isolation und Quarantäne. Künftig sollen dabei unter anderem Kontaktpersonen, die einen vollständigen Impfschutz durch die Auffrischungsimpfung vorweisen, von der Quarantäne ausgenommen sein. Bei Schlüsselbereichen in Staat, Verwaltung und Wirtschaft wie Gesundheitswesen, Polizei, Feuerwehr oder Energieversorgung sollen verkürzte Isolations- oder Quarantänezeiten möglich sein.

mt/cha

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