13 von über 400: DOSB nominiert erste Olympia-Fahrer

Der DOSB kooperiert künftig mit TikTok (IMAGO/Kirby Lee)
Der DOSB kooperiert künftig mit TikTok (IMAGO/Kirby Lee)

Wellenreiter, Fechtkünstler, Kampfsportler und die ersten Leichtathleten: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat am Dienstag die ersten 13 von über 400 Athletinnen und Athleten offiziell für das Team D nominiert. Damit nahm die deutsche Olympia-Mannschaft 73 Tage vor dem Start der Sommerspiele in Paris erste Konturen an.

"Der Startschuss ist gefallen. Mit dem Abschluss der ersten Nominierungsrunde ist klar: Der Sportsommer 2024 kann kommen", sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert mit Blick auf "ein Fest des Sports, auf das sich Deutschland und die ganze Welt freuen darf." Allein die Teilnahme sei "eine Wahnsinnsleistung" der Sportlerinnen und Sportler, "auf die sie unglaublich stolz sein dürfen".

Die ersten Nominierungen kommen aus den Sportarten Fechten, Leichtathletik, Surfen und Taekwondo. In vier weiteren Nominierungsrunden verteilt über die nächsten knapp zwei Monate (4. Juni, 25. Juni, 2. Juli und 5. Juli) werden viele weitere folgen. Für die Wettbewerbe in Paris rechnet der DOSB mit einer Mannschaftsstärke des Team D von mindestens 400 Athletinnen und Athleten. Zum Vergleich: Bei den Olympischen Spielen London 2012 umfasste das Team D 407 Nominierte, vier Jahre später in Rio de Janeiro waren es 452, vor drei Jahren in Tokio 434.

Zur Größe des Teams tragen vor allem auch die vielen Mannschaften bei, die sich qualifiziert haben. Dazu gehören bisher Fußball (Frauen), Basketball, Handball, Hockey und Volleyball (Männer). Aber auch Teilmannschaften wie Leichtathletik, Schwimmen, Kanu, Reiten und Rudern werden voraussichtlich einen beträchtlichen Teil des Team D ausmachen.

"Ein großes Team ist das Ergebnis einer erfolgreichen Qualifikation und gleichzeitig die Grundlage für konkurrenzfähige Athletinnen und Athleten in möglichst vielen Sportarten bei den Wettkämpfen in Paris", sagte Chef de Mission und DOSB-Vorstand Leistungssport Olaf Tabor.

Die ersten Nominierten des Team Deutschland:

Fechten: Anne Sauer** (Florett Einzel/Düsseldorf) - Matyas Szabo** (Säbel Einzel/Dormagen)

Leichtathletik/Marathon: Laura Hottenrott (Kassel), Melat Yisak Kejeta (Kassel), Domenika Mayer (Regensburg) - Samuel Fitwi Sibhatu (Trier), Amanal Petros (Berlin), Richard Ringer (Rehlingen) - Ersatz: Deborah Schöneborn (Berlin) – Hendrik Pfeiffer (Hannover)

Surfen/Shortboard: Camilla Kemp - Tim Elter

Taekwondo/+65kg: Lorena Brandl (Mindelstetten)

**Nominierung unter Vorbehalt (es fehlen noch formelle Bestätigungen von Quotenplätzen oder es liegen noch nicht alle notwendigen Unterlagen vor)