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2. Liga: Erste Pleite für St. Pauli - Rückschlag für Fortuna

Besiegelt St. Paulis erste Niederlage: Baris Atik (IMAGO/Ines Hähnel)
Besiegelt St. Paulis erste Niederlage: Baris Atik (IMAGO/Ines Hähnel)

Spitzenreiter FC St. Pauli hat in der 2. Fußball-Bundesliga seine erste Saisonniederlage kassiert und die Gunst der Stunde nicht genutzt. Bei der unerwarteten 0:1 (0:0)-Pleite beim Abstiegskandidaten 1. FC Magdeburg ging der Kiez-Klub einen Tag nach dem 3:4 seines Verfolgers Hamburger SV gegen Hannover 96 erstmals im laufenden Rennen um den Bundesliga-Aufstieg völlig leer aus.

Vorläufig haben die Paulianer noch fünf Punkte Vorsprung, doch Holstein Kiel könnte am Sonntag bis auf drei Zähler heranrücken. Der FCM verschaffte sich im Abstiegskampf nach zwei Spielen ohne Sieg Luft.

Fortuna Düsseldorf verliert im Aufstiegsrennen weiter an Boden. Das Team von Trainer Daniel Thioune kam nicht über ein 1:1 (1:0) gegen Aufsteiger SV Elversberg hinaus und verpasste trotz teils deutlicher Überlegenheit auch im vierten Punktspiel des Jahres den ersten Sieg.

Während Eintracht Braunschweig erstmals seit über fünf Monaten die Abstiegsränge verließ, stürzte der 1. FC Kaiserslautern auf den Relegationsrang 16 ab. Die Braunschweiger Mannschaft von Coach Daniel Scherning gewann gegen den Karlsruher SC verdient mit 2:0 (1:0) und schob sich vorübergehend auf Rang 15. Lautern verspielte beim 1:2 (1:0) gegen den SC Paderborn eine Pausenführung.

St. Paulis K.o. an der Börde besiegelte Baris Atik 18 Minuten vor dem Abpfiff. Der 29-Jährige verbuchte damit seinen dritten Saisontreffer.

Isak Johannesson (19.) traf für die Düsseldorfer, die über weite Strecken das Spiel bestimmten. Joseph Boyamba (53.) glich für die Elversberger aus, die weiter im gesicherten Tabellenmittelfeld stehen.

Hasan Kurucay brachte Braunschweig in der 13. Minute per Foulelfmeter in Führung. Ermin Bicakcic sorgte in der 75. Minute für das 2:0. Für die Eintracht war es der fünfte Sieg aus den vergangenen sechs Spielen. Dagegen riss die Serie von acht Spielen ohne Niederlage des KSC. Die Karlsruher bleiben weiter im Mittelfeld.

David Kinsombi (65., Handelfmeter nach Videobeweis) und Visar Musliu (72.) drehten in Kaiserslautern die Partie für die Ostwestfalen, die sich als Tabellensechster mit nun 34 Punkten weiter Hoffnung auf den Aufstieg machen dürfen. Der FCK, der durch Jan Elvedi (3.) früh in Führung gegangen war, steht dagegen als Tabellen-16. mit dem Rücken zur Wand: Hansa Rostock könnte am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) im Kellerduell beim VfL Osnabrück an Lautern vorbeiziehen.