Alcaraz und Sinner im Viertelfinale

Carlos Alcaraz gibt keinen Ball verloren (HENRY NICHOLLS)
Carlos Alcaraz gibt keinen Ball verloren (HENRY NICHOLLS)

Spielfreudig und mit schnellen Beinen: Carlos Alcaraz hat bei seinem Viertelfinaleinzug in Wimbledon das Publikum auf dem Centre Court mitgerissen - geriet dann aber noch einmal phasenweise in Gefahr. Der 21 Jahre alte Titelverteidiger war im knapp drei Stunden andauernden Duell mit dem angriffslustigen Franzosen Ugo Humbert der komplettere Profi und setzte sich 6:3, 6:4, 1:6, 7:5 durch. Auch der italienische Weltranglistenerste Jannik Sinner kam mit einem 6:2, 6:4, 7:6 (11:9) gegen den US-Amerikaner Ben Shelton weiter.

"Es hat sich großartig angefühlt, hier heute zu spielen. Es war ein Match auf hohem Niveau", sagte Alcaraz: "Jetzt werde ich mich ausruhen und ein bisschen zuhause chillen." Das gilt auch für Sinner, der im Vorjahr im Halbfinale an Novak Djokovic gescheitert war.

Ein Spannungsabfall im dritten Satz kostete Alcaraz einen noch schnelleren Erfolg, Humbert spielte dann aber auch groß auf und witterte seine Chance auf eine Überraschung. Dennoch bleibt der dreimalige Grand-Slam-Sieger im Rennen um den begehrten Pokal und die Prämie von knapp 3,2 Millionen Euro. Alcaraz hatte zuletzt bei den French Open mit einem Finalsieg gegen Alexander Zverev den Titel gewonnen.

Sein nächster Gegner ist Tommy Paul (USA). Danach könnte im Halbfinale ein Kracher gegen Sinner folgen, der zunächst auf den Russen Daniil Medwedew trifft.