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Alonso noch mit 50 in der Formel 1?

Fernando Alonso könnte noch lange in der Formel 1 fahren (Dan Istitene)
Fernando Alonso könnte noch lange in der Formel 1 fahren (Dan Istitene)

Fernando Alonso fühlt sich auch im fortgeschrittenen Rennfahrer-Alter fit und sieht so bald keine körperlichen Grenzen in der Formel 1. "Wenn du motiviert bist, dann kannst du bis 48, 49 oder sogar 50 fahren", sagte der 42-Jährige im Rahmen der Präsentation des Aston Martin für die neue Saison. In der Wintervorbereitung habe er sich in den körperlichen Tests selbst übertroffen. "Vor ein paar Jahren hätte ich gesagt, dass 42 oder 41 Jahre die Grenze sind." Nach der starken vergangenen Saison überlege er nun, "ob nicht noch ein paar Jahre gehen würden".

Bei welchem Rennstall Alonso ab 2025 möglicherweise weitermachen wird, ist allerdings noch nicht klar. Nach dem Sensationsabgang von Lewis Hamilton zu Ferrari am Ende dieses Jahres wird bei Mercedes eines der wohl begehrtesten Cockpits der Formel 1 frei - und der selbstbewusste Alonso sieht sich in einer guten Position auf dem Fahrermarkt. "Mir ist klar, dass nicht viele Weltmeister verfügbar sind - mit Max [Verstappen, d. Red.] bei Red Bull und Lewis bei Ferrari bin nur noch ich ohne Vertrag übrig", sagte der Spanier. Sein Vertrag bei Aston Martin läuft Ende des Jahres aus.

Kontakt zu Mercedes habe es allerdings noch nicht gegeben. Zudem müsse er sich selbst erst mal "danach fühlen, noch weiter Rennen fahren zu wollen" und wissen, ob er "200 Prozent für ein Team geben kann - auf und neben der Strecke".

Auszuschließen ist das nicht. Alonso präsentierte sich 2023 in Höchstform. Seinen 17 Jahre jüngeren Teamkollegen Lance Stroll hatte er mit 206:74 Punkten in den Schatten gestellt und die Saison auf einem starken vierten Platz in der Gesamtwertung beendet - sein bestes Endergebnis seit 2013. Außerdem jubelte er für Aston Martin, das Lance Strolls Vater Lawrence Stroll gehört, acht Mal auf dem Podest.

Falls der Weltmeister von 2005 und 2006 im nächsten Jahr weitermacht, wolle er deswegen als erstes mit dem britischen Rennstall sprechen. "Das hat etwas mit Loyalität zu tun, denn sie haben mir eine Chance nach Alpine gegeben", sagte er. Den französischen Rennstall hatte er Ende 2022 verlassen.