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Baerbock-Auftrag: Völler und Co. als EM-Botschafter auf Tour

Außenministerin Annalena Baerbock mit EM-Botschaftern (IMAGO)
Außenministerin Annalena Baerbock mit EM-Botschaftern (IMAGO)

Nationalmannschaftsdirektor Rudi Völler hat vor der bevorstehenden Fußball-EM eine zusätzliche Aufgabe bekommen: Im Auftrag von Bundesaußenministerin Annalena Baerbock soll der Weltmeister von 1990 im Vorfeld des EM-Heimspiels (14. Juni bis 14. Juli) in einem insgesamt achtköpfigen Team von Fußballbotschaftern in Deutschland für das Turnier werben.

"Fußball bringt zusammen und verbindet. Wir feiern bei der EM den Fußball mit unseren Werten von Vielfalt, Respekt und Regeln", sagte Baerbock am Donnerstag in Berlin als Gastgeberin des EM-Kick-Offs im Auswärtigen Amt. Die Grünen-Politikerin meinte zudem: "Fußball ist Sport, aber Sport nicht unpolitisch. Es ist in diesen Zeiten wichtig, jedes Ereignis zu nutzen, um deutlich zu machen, dass uns die Demokratie wichtig ist - friedlich auf dem Bolzplatz kicken ist unsere Demokratie."

Neben Völler gehören auch die weiteren Ex-Weltmeister Miroslav Klose und Steffi Jones sowie die früheren Nationalspieler Thomas Hitzlsperger, Gerald Asamoah, Jimmy Hartwig und Arne Friedrich sowie die ehemalige Weltklasse-Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus-Webb zum Team der EM-Botschafter.

Bei Aufenthalten im europäischen Ausland sollen die prominenten Emissäre, deren Mission an Visiten der Organisatoren der WM-Endrunde 2006 in Deutschland um den kürzlich verstorbenen OK-Chef Franz Beckenbauer in allen damaligen Teilnehmerländern erinnert, für das EM-Turnier und darüber hinaus auch für gemeinsame Werte werben.

"Der Fußball integriert Menschen. Wir dürfen jetzt repräsentieren, dass wir ein tolles Gastgeberland sind und ein Europa mit starken Werten vertreten", meinte Jones bei der Vorstellung der Botschafter.

Auch Turnierdirektor Philipp Lahm betonte in Berlin die gesellschaftliche Bedeutung des Fußballs: "Der Fußball rettet nicht die Welt, aber man kann ihn nutzen, um Begegnungen zu schaffen, unsere Werte zu verteidigen und Solidarität, Zusammenhalt und Demokratie zu feiern."