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Bayern verwundbar - und auf Tuchel prasselt Kritik ein!

Gegen die Topteams sieht die Bilanz von des FC Bayern seit der Amtsübernahme von Thomas Tuchel als Trainer dürftig aus. Lediglich gegen Borussia Dortmund (4:0) und Manchester United (4:3) gab es Siege.

Dagegen gab es gegen Manchester City (0:3, 1:1), RB Leipzig (1:3, 0:3, 2:2) und Bayer Leverkusen (2:2) keine Erfolge.

Am Samstagabend holte der deutsche Rekordmeister immerhin ein 0:2 gegen Leipzig auf und ergatterte noch einen Punkt. Hinterher gab Tuchel dann zu, dass er „vielleicht Fehler bei der Einstellung“ begangen habe.

Veh verwundert über Tuchels Analyse

Im STAHLWERK Doppelpass bei SPORT1 muss sich Tuchel nun Kritik gefallen lassen.

Armin Veh, ehemaliger Meistertrainer des VfB Stuttgart, meinte: „Der Trainer muss die Möglichkeit haben, auch nach Außen etwas zu sagen. Es ist aber die letzte Konsequenz. Was mich aber verwundert hat, ist, eine Analyse abzugeben, dass man keine Ahnung hat.“

Auch für Mounir Zitouni hat Tuchel bislang einige Fehler begangen. Vor allem die zum Teil deutliche Kritik an seinen Stars gefällt dem freien Journalisten nicht.

Nach dem Leipzig-Spiel traf es Dayot Upamecano und Min-Jae Kim für ihr Verhalten vor dem 0:1. Zitouni: „Er haut auf die Spieler drauf. Ich wünsche mir da mehr Ruhe.“

SPORT1-Experte Stefan Effenberg sieht die Lage jedoch entspannter. Vor allem die Tuchel-Ergebnisse gegen Topteams lassen ihn kalt.

Der Ex-Profi erklärte: „Die Statistik sah nicht so gut aus. Man muss es aber auf Strecke beantworten. Wenn es ans Eingemachte geht. Das geht im Februar, März los. Jetzt schon zu urteilen, davon bin ich kein Freund. Bayern ist mal nicht Erster, es gilt aber immer, die Bayern zu schlagen, um Meister zu werden.“