Werbung

Nach Beck: Auch Wellbrock verliert WM-Titel

Wellbrock startet über fünf und zehn Kilometer (PHILIP FONG)
Wellbrock startet über fünf und zehn Kilometer (PHILIP FONG)

Einen Tag nach Leonie Beck hat auch Olympiasieger Florian Wellbrock bei der Schwimm-WM in Katar seinen Freiwasser-Titel über zehn Kilometer verloren. Der 26 Jahre alte Magdeburger schlug am Sonntag im Alten Hafen von Doha mit 1:37,8 Minuten Rückstand als 29. an. Der Frankfurter Oliver Klemet, WM-Dritter von 2023, kam als Elfter ins Ziel. Den Titel holte sich der ungarischen Olympiazweite Kristof Rasovszky.

"Flo ist eigentlich gut reingekommen", sagte Bundestrainer Bernd Berkhahn nach dem Rennen: "Nach der vierten Runde hat er aber gemerkt, dass er Krämpfe bekommt. Die Temperatur hat ihn dann schon eingeschränkt." Am Morgen waren rund eineinhalb Stunden vor dem Rennen knapp 20 Grad im Wasser gemessen worden.

Das Ticket für die Olympischen Spiele in Paris hatte Wellbrock über diese Distanz bereits im vergangenen Sommer bei seinem WM-Doppeltriumph über zehn und fünf Kilometer im japanischen Fukuoka gelöst, ebenso wie Klemet und Leonie Beck. Die Würzburgerin, die seit zweieinhalb Jahren in Italien lebt und trainiert, hatte am Samstag mit Rang 20 die erfolgreiche Titelverteidigung ebenso deutlich verpasst.

Für die drei DSV-Athleten stehen am Mittwoch noch die Rennen über fünf Kilometer an. Wellbrock peilt zudem das Olympia-Ticket über 800 und 1500 Meter Freistil in der zweiten Wettkampfwoche bei den Beckenwettbewerben an.