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Befreiungsschlag für den Coach? Kovac hofft auf Behrens

Niko Kovac steht unter Druck (RONNY HARTMANN)
Niko Kovac steht unter Druck (RONNY HARTMANN)

Mit Hilfe von Neuzugang Kevin Behrens sucht Niko Kovac mit dem VfL Wolfsburg den Weg aus der Ergebniskrise. "Er ist körperlich fit, er ist eine Alternative, und ich denke stark über ihn nach", sagte der Trainer des Fußball-Bundesligisten vor dem Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) in Bezug auf einen möglichen Startelfeinsatz des ehemaligen Stürmers von Union Berlin.

"Er ist ein Spieler, der uns etwas gibt, das wir in dieser Form im Moment nicht haben: Die Durchschlagskraft, die Physis, die Power", sagte Kovac: "Wir sind eine Mannschaft, die das braucht und erhoffen uns viel von ihm."

Die Krise des VfL will Kovac derweil nicht komplett an sich heranlassen. "Es geht nicht um mich, sondern um den Klub beziehungsweise die Mannschaft", sagte Kovac angesprochen auf den Umgang mit den Diskussionen um seine Person. "Man muss den Trainer, aber auch den Menschen sehen. Dass wir uns als Trainerteam Gedanken machen, ist ja klar, aber ich als Mensch muss ja zusehen, dass ich meinen seelischen Frieden habe. Wenn ich das auch noch mit nach Hause nehme, das ist nicht gut."

Er sei entspannt, "weil ich muss", führte Kovac aus. "Wenn sie das eine von dem anderen nicht trennen können, dann werden sie krank."

Nach einem unbefriedigenden Saisonstart und drei enttäuschenden Ergebnissen zuletzt ist Kovac zunehmend in Bedrängnis geraten. In den vergangenen Spielen kamen die Wölfe jeweils nicht über ein 1:1 gegen den FSV Mainz 05, den 1. FC Heidenheim und den 1. FC Köln hinaus.