Bergamo gewarnt: Bayer "scheint momentan unbesiegbar"

Sucht nach dem Erfolgsrezept: Gian Piero Gasperini (CHRISTOPHE SIMON)
Sucht nach dem Erfolgsrezept: Gian Piero Gasperini (CHRISTOPHE SIMON)

Die Erfolgsserie von Bayer Leverkusen sorgt auch bei Finalgegner Atalanta Bergamo für ordentlich Kopfzerbrechen. "Sie scheinen momentan unbesiegbar zu sein", sagte Mittelfeldspieler Marten de Roon vor dem Duell um den Europa-League-Titel am Mittwoch (21.00 Uhr/RTL) in Dublin. Zudem blieb Atalanta nicht verborgen, dass die Werkself in dieser Saison "auch in den letzten Minuten oft Spiele gedreht" habe.

Der Niederländer, der im Finale verletzt fehlen wird, betonte aber auch: "Wenn man den Pokal in die Höhe recken will, muss man auch die Besten schlagen können." Die Aussicht darauf, dass Atalanta dem deutschen Meister die erste Saisonniederlage beibringen könnte, verleihe dem Team einen "Extra-Schub", meinte Abwehrspieler Berat Djimsiti.

Seit 51 Pflichtspielen ist Leverkusen ungeschlagen. "Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Wir wissen um die großartigen Ergebnisse, die sie vollständig verdient haben", sagte Bergamos Trainer Gian Piero Gasperini. Durch die Duelle mit Spitzenteams in Italien und auf internationaler Bühne, etwa beim Erfolg gegen den FC Liverpool, habe seine Mannschaft Selbstvertrauen getankt.

Lobende Worte fand Gasperini auch für seinen Trainerkollegen Xabi Alonso, für dessen Treuebekenntnis trotz des Interesses mehrerer Top-Klubs zollte er Respekt. Alonso sei "ein sehr gutes Vorbild für den gesamten Fußball. Seine Entscheidung finde ich sehr lobenswert", sagte Gasperini.