Besondere Aktion zu Ehren Sennas: Vettel ruft zum Gedenklauf

Die Laufgruppe kam an der Senna-Statue zusammen (IMAGO/Hasan Bratic/DeFodi Images)
Die Laufgruppe kam an der Senna-Statue zusammen (IMAGO/Hasan Bratic/DeFodi Images)

Sebastian Vettel rief zum Gedenklauf für Ayrton Senna und Roland Ratzenberger - und die Formel-1-Stars um Lewis Hamilton und Max Verstappen folgten bereitwillig. Im Vorfeld des Großen Preises der Emilia-Romagna wollte der viermalige Weltmeister mit der besonderen Aktion an die beiden Fahrer erinnern, die 1994 auf der Strecke in Imola tödlich verunglückt waren.

"Ayrton steht für so viel mehr als das, was er im Auto erreicht hat, was unglaublich war", sagte Vettel am Donnerstag. Mit der Aktion wolle er "diesem dunklen und tragischen Wochenende", an dem nicht allein Senna, sondern auch Ratzenberger verstorben war, "Tribut zollen".

Viele aktuelle Fahrer kamen zum Lauf zusammen, auch zahlreiche Piloten aus den Nachwuchsklassen Formel 2 und Formel 3 sowie Mitarbeiter der Teams und TV-Sender schlossen sich an. Hamilton präferierte den E-Roller, die Ferrari-Piloten Carlos Sainz und Charles Leclerc das Fahrrad. Bevor es auf die Strecke ging, posierte die Gruppe mit Shirts mit der Aufschrift "Senna Forever".

Bei der Tamburello-Kurve, in der der Unfall des Brasilianers Senna vor 30 Jahren passiert war, hielt die Gruppe inne und verließ die Strecke, um sich an der dort aufgestellten Senna-Statue zu versammeln. An jenem Wochenende 1994 war auch Ratzenberger gestorben, am 30. April, und damit einen Tag vor Senna, war der Österreicher im Qualifying tödlich verunglückt.

"Die Hauptidee ist, (...) dass so etwas nicht in Vergessenheit gerät", sagte Vettel, der im Vorfeld des Rennens in Imola am Sonntag einen alten Rennwagen Sennas über die Strecke fahren wird: "Es ist noch immer das Gefühl da, dass er einer von uns war. Das Auto am Sonntag dem Publikum zu zeigen, wird bestimmt sehr emotional."