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Bitter glaubt an DHB-Chance: "Nichts zu verlieren"

Bitter traut dem DHB-Team eine Überraschung zu (IMAGO/Eibner-Pressefoto / Jan Strohdiek)
Bitter traut dem DHB-Team eine Überraschung zu (IMAGO/Eibner-Pressefoto / Jan Strohdiek)

Der 175-malige Handball-Nationaltorhüter Johannes Bitter sieht die Underdog-Rolle des DHB-Teams im Halbfinale gegen Dänemark nicht als Nachteil. "Wir sind krasser Außenseiter, keine Frage. Aber die Mannschaft hat absolut nichts zu verlieren und kann nur gewinnen", sagte der Weltmeister von 2007 der Hamburger Morgenpost.

Die Kölner Lanxess Arena könnte laut Bitter am Freitagabend (20.30 Uhr/ZDF und Dyn) ein wichtiger Faktor im Duell mit dem Turnier-Topfavoriten werden. Auch die Dänen, die ihre Spiele bislang in Hamburg absolviert hatten, müssten "erstmal in so eine Arena vor 20.000 Leuten einlaufen", sagte der Keeper vom HSV Hamburg: "Der Start wird wichtig sein. Man darf die Dänen nicht ins Rollen kommen lassen. Wenn die Halle voll da ist und die deutsche Mannschaft von Anfang an Paroli bieten kann, dann geht was. Es gibt diese besonderen Spiele."

Für die Mannschaft von Alfred Gislason sei "der große Druck" nach dem Erreichen des Halbfinals weg, "aber die Motivation voll da", erklärte der 41-Jährige. Vielleicht sei Weltmeister Dänemark durch die Niederlage im abschließenden Hauptrundenspiel gegen Slowenien (25:28) auch "aus dem Rhythmus gekommen", Bitter würde jedenfalls "nicht alles auf Dänemark setzen".