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Bob: Kampf um Gesamtweltcup in Lake Placid

Für Friedrich und sein Team steht das Weltcup-Finale an (INA FASSBENDER)
Für Friedrich und sein Team steht das Weltcup-Finale an (INA FASSBENDER)

Bob-Bundestrainer Rene Spies richtet seinen Blick vor dem Weltcup-Finale in Lake Placid auch schon auf die neue Saison. "Ein wichtiger Faktor für den letzten Weltcup ist das Testen von Material Richtung WM nächstes Jahr. Da versuchen wir noch einiges hier sowohl an den Kufen als auch an den Bobs", sagte Spies: "Und es geht natürlich auch um die Gesamtweltcups, ich hoffe, dass wir bei den Amerikanern gegenhalten können auf ihrer Heimbahn."

Im kommenden Jahr findet die Weltmeisterschaft auf der schwierigen Kunsteisbahn im Bundesstaat New York statt. Nach den überaus erfolgreichen Titelkämpfen in Winterberg vor drei Wochen ist die Luft im deutschen Team für diesen Winter etwas raus. "Das Wichtigste ist einfach, dass alle gesund bleiben beim letzten Weltcup", betonte Spies vor den Rennen am Freitag und Samstag.

Dominator Francesco Friedrich liegt im Kampf um den Gesamtweltcup sowohl im Zweier als auch im Vierer deutlich auf Siegkurs, Verfolger Johannes Lochner hat nach seinem Sturz in Altenberg Mitte Februar weiterhin leichte körperliche Probleme. "Hansi merkt natürlich noch ein bisschen seinen Nacken, aber bei den anderen ist alles gut", sagte Spies.

Bei den Frauen führt Laura Nolte im Zweier das Klassement vor Kim Kalicki und Lisa Buckwitz an, im Monobob geht Buckwitz mit einem Vorsprung auf Nolte ins finale Rennen auf der anspruchsvollen Bahn. "Die Bahn steht sehr gut, aber es ist trotzdem sehr ruppig, und das Eis ist auch nicht so gut. Man kriegt den Kopf schon ordentlich durchgeschüttelt", sagte Nolte: "Das wird ein enges Rennen, aber ich freue mich darauf."