Düsseldorf erhöht Druck auf Kiel - Platz drei untermauert

Die Fortuna schlägt auch Nürnberg
Die Fortuna schlägt auch Nürnberg

Fortuna Düsseldorf darf weiter vom direkten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga träumen. Die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune zeigte am Freitagabend beim 3:1 (2:0) gegen den 1. FC Nürnberg kaum Nerven und erhöhte nach dem zwölften Spiel ohne Niederlage den Druck auf Holstein Kiel. Die drittplatzierten Rheinländer liegen auf dem Relegationsplatz nur noch zwei Punkte hinter den Norddeutschen.

Vincent Vermeij (34./45.+1) und Isak Johannesson (72.) erzielten die Treffer für die Fortuna, die am kommenden Samstag bei der KSV Holstein zum Topspiel antritt. Zuvor spielen die Kieler am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) im Rahmen des 32. Spieltags beim abstiegsbedrohten SV Wehen Wiesbaden. Mit einem Sieg können die Schleswig-Holsteiner vor dem direkten Duell wieder auf fünf Zähler davonziehen.

"Unser Matchplan ist voll aufgegangen", sagte Thioune bei Sky zufrieden. Marcel Sobottka richtete den Blick bereits aufs kommende Wochenende: "Wir sind nicht Dritter, um den Platz wieder herzugeben. In der nächsten Woche spielen wir in Kiel, das ist ein Sechs-Punkte-Spiel."

In den Rückspiegel muss Düsseldorf weiterhin schauen. Der Hamburger SV liegt nach dem Sieg im 111. Stadtderby gegen Spitzenreiter FC St. Pauli unverändert vier Punkte hinter der Fortuna, weist aber die deutlich schlechtere Tordifferenz vor.

In Nürnberg beginnt dagegen das große Zittern. Der Anschlusstreffer von Ivan Marquez (56.) reichte den Franken nicht für Zählbares. Nach nur einem Punkt aus den vergangenen sieben Spielen beträgt der Vorsprung auf Relegationsplatz 16 vor den Spielen der Konkurrenz noch fünf Punkte.

Die Fortuna spielte zunächst munter nach vorne, doch auch Nürnberg zeigte sich in der Offensive. In einer offenen Partie war es dann aber Düsseldorfs Torjäger Vermeij, der den Bann brach und anschließend noch vor der Pause erhöhte. Nach dem Treffer von Ivan Marquez, dem ersten Nürnberger Tor seit Ende März, kam noch einmal Spannung auf - bis Johannesson für die Entscheidung sorgte.