DEB-Team befürchtet keinen Knacks: "Egal, ob 2:1 oder 6:1"

Befürchtet keinen Knacks: Kai Wissmann (IMAGO/Lukasz Sobala)
Befürchtet keinen Knacks: Kai Wissmann (IMAGO/Lukasz Sobala)

Trotz der deutlichen Niederlage gegen die USA befürchten die deutschen Vize-Weltmeister keinen mentalen Knacks. "Ob wir 2:1 verlieren oder 6:1 - wir haben so oder so null Punkte", meinte Verteidiger Kai Wissmann nach dem 1:6 im zweiten WM-Vorrundenspiel in Tschechien gegen die USA: "Von daher ist es eigentlich egal."

Auch Kapitän Moritz Müller forderte, das Ergebnis "richtig einzuordnen. Es gab heute drei Punkte, die haben wir nicht geholt". Das US-Team mit 22 NHL-Profis ist deutlich stärker besetzt als im Vorjahr, als die deutsche Mannschaft sich sensationell im Halbfinale durchsetzte. "Die haben nicht nur irgendwelche NHL-Spieler dabei, sondern Topstars", meinte Wissmann.

Müller ergänzte: "Es gilt, das Ergebnis abzuhaken, zu analysieren, mental neue Kraft aufzuladen und dann am Montag wieder anzugreifen." Nächster Gegner ist der elfmalige Weltmeister Schweden, der ähnlich prominent besetzt ist und die USA zum Auftakt mit 5:2 geschlagen hat. Dank des 6:4-Siegs zum Turnierstart gegen die Slowakei hat die deutsche Mannschaft im Kampf um den Viertelfinaleinzug aber bereits drei Punkte auf dem Konto - anders als im vergangenen Jahr, als sie mit drei Niederlagen startete und dann noch ins Endspiel stürmte.