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Mit Deja-vu: DFB-Torhüterin Frohms vor besonderem Jubiläum

Merle Frohms debütierte 2018 unter Hrubesch (PATRICK HAMILTON)
Merle Frohms debütierte 2018 unter Hrubesch (PATRICK HAMILTON)

Fußball-Nationaltorhüterin Merle Frohms steht beim Start in die EM-Qualifikation vor einem speziellen Jubiläum. "Das ist natürlich schon eine besondere Zahl", sagte die Wolfsburgerin mit Blick auf ihr bevorstehendes 50. Länderspiel: "Da kann man stolz drauf sein. Vor allem, weil es ein Deja-vu wäre, ich habe mein erstes Länderspiel unter Horst Hrubesch gemacht, jetzt auch das 50. - das wäre eine rundum gelungene Geschichte." Zumal der Gegner beim Frohms-Debüt am 6. Oktober 2018 in Essen ebenfalls Österreich hieß (3:1).

Bei der Neuauflage des Nachbarschaftsduells am Freitag (20.30 Uhr/ARD) in Linz sieht sich die 29-Jährige in Abwesenheit von verletzten Leistungsträgerinnen wie Kapitänin Alexandra Popp und Marina Hegering auch als Führungskraft gefordert. "Ich möchte immer für meine Mannschaft da sein, vorangehen, helfen so gut ich kann von hinten, aber auch neben dem Platz eine Hilfe sein", sagte Frohms - unabhängig davon, ob sie von Hrubesch zum Jubiläum eventuell zur Ersatz-Spielführerin befördert wird.

Interims-Bundestrainer Hrubesch hatte sich in der Vorwoche noch nicht auf eine Popp-Vertreterin festlegen wollen, Vize-Kapitänin Svenja Huth hatte Mitte März ihren Rücktritt aus dem DFB-Team erklärt. In der Qualifikation für die EM 2025 in der Schweiz, die zudem als Casting für die Olympischen Spiele dient, trifft das DFB-Team anschließend am Dienstag (18.10 Uhr/ZDF) in Aachen auf Island.