DFB-Frauen vor Pajor gewarnt: "Eiskalt vor dem Tor"

Als Torjägerin bestens bekannt: Ewa Pajor
Als Torjägerin bestens bekannt: Ewa Pajor

Alle Augen auf Ewa Pajor: Der Fokus der deutschen Abwehr soll im Duell mit Polen vor allem der Bundesliga-Torschützenkönigin gelten. "Wir wissen, dass sie eine schnelle Spielerin ist, die in der Technik ihre Stärken hat, was sie dann natürlich auch unschlagbar macht", sagte Fußball-Nationalspielerin Sarai Linder (TSG Hoffenheim) vor dem EM-Qualifikationsspiel am Freitag (20.30 Uhr/ZDF) in Rostock.

Doch das DFB-Team fühlt sich gewappnet. "Wir wissen, wie wir dagegenhalten können. Sie ist eiskalt vorm Tor, und das gilt es zu unterbinden", führte die Außenverteidigerin aus. Interimsbundestrainer Horst Hrubesch gab dazu klare Anweisungen. Es gelte, "die Räume geschlossen zu halten und die Polinnen nicht über Ewa vorne bei uns in die gefährlichen Zonen kommen zu lassen. Das wird der entscheidende Faktor sein."

Polens Kapitänin Pajor hatte sich in der abgelaufenen Saison mit 18 Treffern für den VfL Wolfsburg die Torjägerinnenkanone gesichert. Den Vizemeister und DFB-Pokalsieger verlässt die 27-Jährige nach neun Jahren im grün-weißen Trikot, dem Vernehmen nach soll es Pajor zum Champions-League-Sieger FC Barcelona ziehen.

Am Dienstag (18.00 Uhr/ARD) steigt bereits das Rückspiel in Polen, die deutsche Auswahl kann in Gdynia nach den Siegen in Österreich (3:2) und gegen Island (3:1) im Idealfall das Ticket für die EM 2025 in der Schweiz lösen. Zugleich dienen die Pflichtaufgaben zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele (25. Juli bis 11. August) in Frankreich.