Djokovic profitiert von Wimbledon-Drama

Djokovic profitiert von Wimbledon-Drama
Djokovic profitiert von Wimbledon-Drama

Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic ist kampflos ins Halbfinale von Wimbledon eingezogen. Sein australischer Gegner Alex de Minaur kann zu der für Mittwoch angesetzten Viertelfinalpartie aufgrund einer Hüftverletzung nicht antreten.

Djokovic erreicht damit zum insgesamt 13. Mal die Vorschlussrunde bei dem prestigeträchtigen Rasenturnier und darf auf seinen achten Titelgewinn hoffen. Gelingt ihm der Triumph, zieht er mit Rekordsieger Roger Federer gleich.

Wimbledon: Bitteres Aus statt Karriere-Highlight

"Es ist kein Geheimnis, dass es das größte Match meiner Karriere gewesen wäre", sagte de Minaur: "Eine Untersuchung hat bestätigt, dass die Gefahr da wäre, dass die Verletzung noch schwerer wird." Der Weltranglistenneunte rechnet mit einer Ausfallzeit von mindestens drei Wochen und wird damit höchstwahrscheinlich auch das olympische Tennisturnier in Paris (ab 27. Juli) verpassen.

Djokovics Gegner für das Duell um den Finaleinzug ermitteln am Mittwoch der Italiener Lorenzo Musetti und Taylor Fritz. Der US-Amerikaner hatte im Achtelfinale Alexander Zverev (Hamburg) besiegt.