DOSB-Medaillenziel für Paris: "Platz neun verteidigen"

Seit 2022 im Amt: Torsten Burmester (IMAGO/Noah Wedel)
Seit 2022 im Amt: Torsten Burmester (IMAGO/Noah Wedel)

Torsten Burmester, der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), hat einen Platz unter den ersten Zehn im Medaillenspiegel als Ziel für die Olympischen Spiele in Paris ausgegeben. "Wir haben Platz neun zu verteidigen, waren unter den Top 10. Und da wollen wir bleiben", sagte Burmester dem SID am Dienstagabend bei einem Werkstattgespräch der CDU-Landtagsfraktion im Deutschen Sport & Olympia Museum in Köln.

Vor drei Jahren hatte Deutschland in Tokio 37 Medaillen (zehnmal Gold, elfmal Silber, 16-mal Bronze) geholt, das Gleiche erwarte Burmester "hoffentlich auch in Paris", sagte der 61-Jährige. Knapp zwei Monate vor den Sommerspielen (26. Juli bis 11. August) steigt derweil das Olympiafieber im deutschen Team. "Die Anspannung wächst. Um die 300 Athletinnen und Athleten sind qualifiziert. Wir wollen eine Mannschaftsstärke von 400, 420 haben. Und wir wollen natürlich auch durch Leistung beeindrucken", so Burmester.