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DSV-Männer im Verfolger chancenlos - Bö holt 18. Gold

DSV-Biathlet Benedikt Doll (MICHAL CIZEK)
DSV-Biathlet Benedikt Doll (MICHAL CIZEK)

Die deutschen Biathlon-Männer haben bei den Weltmeisterschaften in Nove Mesto wie erwartet im Verfolger über 12,75 km keine Chance auf das Podium gehabt und erneut maßlos enttäuscht. Beim 18. WM-Titel von Dominator Johannes Thingnes Bö war Johannes Kühn auf Rang 15 der beste Athlet des Deutschen Skiverbandes (DSV). Erst zum dritten Mal in diesem Jahrtausend ging das DSV-Team nach der ersten WM-Woche damit leer aus. Nur 2013 und 2021 hatte es in den ersten Rennen eine Medaillen-Nullrunde gegeben.

Bö triumphierte mit drei Schießfehlern in 32:26,9 Minuten klar vor seinen Teamkollegen Sturla Holm Lägreid (2/+28,7 Sekunden) und Vetle Sjaastad Christiansen (3/+38,5). Superstar Bö liegt nach seiner Titelverteidigung nur noch zwei WM-Siege hinter Legende Ole Einar Björndalen. Die Norweger feierten im Verfolger durch Johannes Dale-Skjevdal und Tarjei Bö einen historischen Fünffach-Erfolg bei einer WM.

Die DSV-Männer waren nach dem schlechtesten Sprint der Saison - Benedikt Doll war auf Rang 13 nach Materialproblemen bester Deutscher gewesen - chancenlos. Kühn lag im Verfolger mit vier Schießfehlern 3:08,6 Minuten hinter Bö. Doll (4/+3:15,8) und Philipp Horn (3/+3:19,4) mussten sich mit den Plätzen 16 und 17 zufrieden geben. Philipp Nawrath (5/+3:32,4) landete nur auf Rang 21.

Die Strecke der Männer musste wegen Wind und Regen angepasst werden. Je Runde mussten die Läufer 50 Meter extra zurücklegen, die Gesamtstreckenlänge des Jagdrennens wuchst somit von 12,5 auf 12,75 Kilometer.

Am Montag ist in Nove Mesto Ruhetag. Am Dienstag (17.10 Uhr) geht es bei den Frauen mit dem Einzel über 15 km weiter.