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Eberl: "Ihr sucht Eier, ich suche den Trainer"

Auf Trainersuche: Max Eberl (THOMAS KIENZLE)
Auf Trainersuche: Max Eberl (THOMAS KIENZLE)

Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl hat auf die andauernden Nachfragen zur Trainersuche beim Rekordmeister mit Humor reagiert. "Ich habe tatsächlich Freunden von mir geschrieben: 'Ihr sucht am Sonntag Eier, und ich suche den Trainer"", sagte Eberl im ZDF-Sportstudio.

Grundsätzlich will sich der 50-Jährige nicht in die Karten schauen lassen. "Ich weiß, dass das die ganze Öffentlichkeit interessiert und dass jeder Teil haben möchte an den Gedanken, die wir haben. Aber ich habe noch nie einen Namen kommentiert", sagte Eberl nach dem 0:2 im Klassiker gegen Borussia Dortmund, angesprochen auf Gerüchte um eine Rückkehr von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Er habe ja "auch gehört, dass Antonio Conte mir schon Listen schickt von Spielern. Da sieht man, wie pervers und wie kurios das alles ist."

Eberl will sich von den vielen Spekulation, die von Zinedine Zidane, Nagelsmann und Ralf Rangnick bis zu Robert De Zerbi, Unay Emery und Hansi Flick führen, nicht aus der Ruhe bringen lassen. "Wir sind dabei, wirklich unseren Job zu machen. Wir checken, wir prüfen, wir sind uns klar, was wir wollen und versuchen, das umzusetzen". Deswegen habe ihn die Entscheidung von Xabi Alonso, bei Bayer Leverkusen zu bleiben, "überhaupt nicht mehr berührt, weil wir schon lang woanders unterwegs waren".

Eberl, der möglichst noch im April eine Lösung präsentieren will, wertete den Verbleib von Wunschkandidat Alonso bei Bayer auch nicht als Absage an die Bayern. "Meine Pflicht ist es natürlich, das abzuklopfen, aber nicht mit ihm zu verhandeln, nicht mit ihm zu reden. Deswegen ist das auch keine Absage", betonte Eberl. Der Rekordmeister werde "eine Lösung finden, die wir realisieren können, und andere Entscheidungen können wir nicht beeinflussen."