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Einspruch gegen Dopingsperre: Halep-Anhörung gestartet

Simona Halep bei ihrer Ankunft vor dem CAS in Lausanne (Fabrice COFFRINI)
Simona Halep bei ihrer Ankunft vor dem CAS in Lausanne (Fabrice COFFRINI)

Die Anhörung im Fall der wegen Dopings gesperrten früheren Tennis-Weltranglistenersten Simona Halep hat am Mittwoch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne begonnen. Mit einem Lächeln und umgeben von ihren Anwälten betrat die 32-jährige Rumänin den Palais de Beaulieu, in dem Halep zunächst bis Freitag gegen ihre vierjährige Sperre vorgehen will.

Halep, die im vergangenen Jahr von der International Tennis Integrity Agency (ITIA) wegen zweier verschiedener Verstöße gegen die Anti-Doping-Bestimmungen bestraft worden war, will ihren Namen "reinwaschen", um in den Sport zurückzukehren. Sie beteuert weiterhin ihre Unschuld.

Bereits seit Oktober 2022 ist die zweimalige Grand-Slam-Siegerin nach einer vorläufigen Sperre außen vor. In ihrem Blut war die verbotene Substanz Roxadustat nachgewiesen worden. Roxadustat erhöht die Anzahl der roten Blutkörperchen und führt ähnlich wie Epo zu einer besseren Sauerstoffversorgung. Im Mai des vergangenen Jahres wurde ihr schließlich ein weiterer Verstoß gegen das Anti-Doping-Programm vorgeworfen, der mit Unregelmäßigkeiten in ihrem biologischen Athletenpass zusammenhing.

Halep, die 2018 die French Open und ein Jahr später Wimbledon gewann, ist gemäß dem Urteil aus dem September bis zum 6. Oktober 2026 gesperrt. "Das letzte Jahr war das härteste Match meines Lebens, und leider geht mein Kampf weiter. Ich weigere mich, die Entscheidung über eine vierjährige Sperre zu akzeptieren", hatte sie vor ihrer Berufung gesagt.