Entwarnung bei Zverev: Olympia offenbar nicht in Gefahr

Alexander Zverev nach seinem Aus in Wimbledon (Ben Stansall)
Alexander Zverev nach seinem Aus in Wimbledon (Ben Stansall)

Entwarnung bei Alexander Zverev. Der Tennis-Olympiasieger hat in Wimbledon keine schwere Knieverletzung erlitten und plant in der Vorbereitung auf die Sommerspiele sogar mit einer Teilnahme am ATP-Turnier in seiner Heimatstadt Hamburg in der kommenden Woche. Dies bestätigte sein Bruder und Manager Mischa Zverev dem SID.

Die am Dienstag geäußerten Befürchtungen einer schwereren Blessur bestätigten sich bei einer weiteren Untersuchung in Monte Carlo nicht. "Entwarnung, alles ist so, wie es Sascha gesagt hat", meinte Mischa Zverev. Sein Bruder hatte nach dem Achtelfinalaus gegen Taylor Fritz von einem Knochenmarködem und einer Kapselzerrung gesprochen.

Dem Weltranglistenvierten gehe es schon besser, bestätigte Mischa Zverev. Alexander Zverev hatte nach zuvor starken Leistungen in der Runde der letzte 16 in fünf Sätzen gegen Fritz verloren. "Ich habe mit unfassbar vielen Schmerzmitteln gespielt", sagte Zverev danach: "Mein Knie ist relativ geschwollen und hat viel Flüssigkeit."

Er äußerte dennoch die Hoffnung, dass die Verletzungspause kurz bleibt. Dies scheint sich nun zu bestätigen. Das olympische Tennisturnier in Paris beginnt am 27. Juli.