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FCK-Krise verschärft sich - Druck auf Grammozis wächst

Steht unter Druck: Dimitrios Grammozis (IMAGO/wolfstone-photo)
Steht unter Druck: Dimitrios Grammozis (IMAGO/wolfstone-photo)

Nach dem nächsten schmerzhaften Tiefschlag für den 1. FC Kaiserslautern wächst der Druck auf Dimitrios Grammozis. Geschäftsführer Thomas Hengen vermied unmittelbar nach dem 1:2 (1:0) gegen den SC Paderborn ein klares Bekenntnis zum Trainer, die Fans im Fritz-Walter-Stadion forderten dazu lautstark die Freistellung des 45-Jährigen. Laut Bild-Zeitung leitete Grammozis am Sonntag zunächst das Training der Pfälzer.

"Die Stimmung droht nicht zu kippen. Die Stimmung ist gekippt", sagte Hengen am Samstag bei Sky. "Der Trainer ist die ärmste Sau, er hatte schon von Anfang an wenig Standing hier, warum auch immer. Aber du musst Ergebnisse liefern, das weiß ich, der Trainer, die Mannschaft."

Anfang Dezember hatte Grammozis die Nachfolge von Dirk Schuster angetreten. In sechs Ligaspielen gelang dem früheren Profi allerdings nur ein Sieg, im DFB-Pokal führte er den FCK mit zwei Erfolgen ins Halbfinale. Durch die Pleite gegen Paderborn rutschte Kaiserslautern in der Liga aber noch tiefer in die Gefahrenzone.

"Es ist nicht schön, wenn man so etwas hört, aber ich kann nicht mehr tun, als Gas zu geben", sagte Grammozis über die Pfiffe und Rufe in seine Richtung: "Solche Momente gehören dazu."

Man müsse "jetzt schleunigst anfangen, die Lage zu verstehen", forderte der Technische Direktor Enis Hajri. Und Kapitän Jean Zimmer warnte: "Es ist brandgefährlich jetzt. Wenn wir jetzt anfangen, uns gegenseitig zu zerfleischen, wird es noch schwerer."