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Frauen-Gipfel: Wissenswertes zum Duell Wolfsburg gegen München

Ab Sommer in einem Team: Oberdorf (r.) und Stanway (IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON)
Ab Sommer in einem Team: Oberdorf (r.) und Stanway (IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON)

Gelingt Spitzenreiter Bayern München der wohl vorentscheidende Schritt auf der Mission Titelverteidigung? Oder kann der VfL Wolfsburg das Rennen um die Meisterschaft noch einmal spannend machen? Vor dem Gipfeltreffen am Samstag (17.45 Uhr/ARD, DAZN, MagentaSport) in der VW-Arena hat der SID Wissenswertes zum Topspiel der Frauen-Bundesliga zusammengestellt.

VORMACHTSTELLUNG: Seit der ersten Wolfsburger Meisterschaft im Jahr 2013 haben nur noch diese beiden Vereine den Titel gewonnen. Siebenmal triumphierte der VfL, die Bayern machten seither viermal das Rennen. In München arbeitet man fieberhaft an einer "Wachablösung" (Vereinspräsident Herbert Hainer) bei den Frauen - dafür hätte der erste Sieg in Wolfsburg seit 15 Jahren Signalwirkung.

FORM: Als einziges Team sind die Bayern in dieser Bundesliga-Saison noch ungeschlagen, vier Punkte beträgt der Vorsprung auf den VfL. Die Wölfinnen indes gehen die wegweisende Partie nach dem 1:2 bei der TSG Hoffenheim am vergangenen Spieltag mit einer schmerzhaften Niederlage im Gepäck an.

FANS: Das Stelldichein der Nationalspielerinnen auf der großen Bühne ist ein Zuschauermagnet. Gut möglich, dass in der Länderspielpause der Männer der bisherige Rekord für ein Heimspiel der Wolfsburgerinnen fällt. Dieser liegt bei 22.617 Fans, die im vergangenen April in der VW-Arena das Champions-League-Duell mit dem FC Arsenal verfolgten.

STATISTIK: Es ist das Duell der Bundesliga-Bestwerte, das belegt der Blick auf die nackten Zahlen. Der DFB-Pokalsieger Wolfsburg stellt mit bislang 45 Toren die beste Offensive der Liga, München hat mit fünf Treffern bislang die wenigsten Gegentore kassiert. Das Hinspiel im vergangenen November entschied München mit 2:1 für sich.

WECHSEL: Damals erzielte Lena Oberdorf den Wolfsburger Anschlusstreffer. Dass der VfL-Star sich nach der Saison den Bayern anschließt, hat im vergangenen Monat hohe Wellen geschlagen. In Pernille Harder hat der FC Bayern aktuell schon eine äußerst prominente Ex-Wölfin im Kader, unter den Wolfsburger Stammspielerinnen hat das Abwehr-Duo Marina Hegering und Kathrin Hendrich eine Münchner Vergangenheit.