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Grünes Licht für Übernahme von Bora-hansgrohe

Bald unter dem Red-Bull-Dach: Bora-Profi Sam Welsford (Brenton EDWARDS)
Bald unter dem Red-Bull-Dach: Bora-Profi Sam Welsford (Brenton EDWARDS)

Die Mehrheitsübernahme der Betreibergesellschaft des deutschen Radsport-Topteams Bora-hansgrohe durch den Getränkekonzern Red Bull kann wie geplant über die Bühne gehen. Wie das Team mitteilte, hat die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde keine Bedenken bezüglich der Partnerschaft.

"Jetzt steht das Fundament ganz offiziell. Das ist das grüne Licht, auf das wir gewartet haben, um uns die Formalitäten und vielen einzelnen Bausteine der Zusammenarbeit vorzunehmen", sagte Teammanager Ralph Denk. Details zur Partnerschaft sollen im Laufe der Saison vorgestellt werden.

Der im Sportsponsoring omnipräsente Energydrink-Hersteller will 51 Prozent der von Denk geführten RD pro cycling GmbH & Co. KG sowie der RD Beteiligungs GmbH erwerben. Dagegen spricht laut kartellrechtlicher Prüfung der Übernahme nichts.

Das derzeit beste deutsche Team um Fahrer wie Lennard Kämna, Emanuel Buchmann oder Neuzugang Primoz Roglic hatte die angestrebte Partnerschaft Anfang Januar bestätigt. Red Bull, das unter anderem als Großsponsor in der Formel 1 und dem Fußball auftritt, betreibt im Radsport bislang Partnerschaften mit einzelnen Fahrern. Zu diesen gehören neben dem deutschen Bora-hansgrohe-Profi Anton Palzer auch die Top-Stars Wout van Aert (Belgien) und Thomas Pidcock (Großbritannien).