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Hannover zieht Einspruch zurück

Die Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht entfällt (ANDRE PAIN)
Die Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht entfällt (ANDRE PAIN)

Zweitligist Hannover 96 hat seinen Einspruch gegen eine vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) verhängte Strafe in Höhe von 124.140 Euro zurückgezogen. Damit entfällt die für den 8. April angesetzte mündliche Verhandlung des DFB-Sportgerichts. Das teilte der DFB am Dienstag mit. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

Hannover 96 war am 7. Februar vom Sportgericht wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit der hohen Geldstrafe belegt worden. Davon kann der Verein bis zu 41.380 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.

Beim Einlaufen der Mannschaften zum Zweitligaspiel der Niedersachsen gegen den 1. FC Magdeburg am 20. Oktober 2023 hatten Hannoveraner Anhänger 87 Bengalische Feuer gezündet und eine Rakete abgeschossen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste das Spiel in der dritten Minute für etwa eine Minute unterbrochen werden. Im weiteren Verlauf und nach der Partie zündeten 96-Fans weitere 82 Bengalische Feuer sowie 15 Blinker, außerdem schossen sie eine weitere Rakete ab.