Hasenhüttl vor Debüt: "Superschweres Spiel"

Ralph Hasenhüttl hat viel Arbeit vor sich (IMAGO/Franziska Gora)
Ralph Hasenhüttl hat viel Arbeit vor sich (IMAGO/Franziska Gora)

Ralph Hasenhüttl erwartet bei seinem Debüt als Trainer des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg eine schwierige Aufgabe: "Es wird ein superschweres Spiel für uns", sagte der Österreicher vor der Partie bei Werder Bremen am Samstag (15.30 Uhr/Sky): "Dort ist immer eine gute Atmosphäre und wir brauchen eine absolute Topleistung, um zu bestehen."

Rund eineinhalb Wochen hatte Hasenhüttl während der Länderspielpause Zeit, seiner neuen Mannschaft seine Spielidee zu vermitteln - zumindest dem Teil der Spieler, der nicht für eine Nationalmannschaft nominiert worden war. "Es ist schon der Anspruch, dass man schon am Wochenende erkennt, dass sich etwas zum Positiven geändert hat", sagte Hasenhüttl.

Wichtig sei, "dass die ersten Inhalte auch mit Ergebnissen untermauert werden. Das hilft enorm, um den Glauben zu stärken", sagte Hasenhüttl. Er habe in seinen ersten Tagen eine Mannschaft gesehen, die "sehr gut mitzieht, sehr motiviert ist und bereit ist, Dinge umzusetzen".

Für Werder-Coach Ole Werner stellt der Trainerwechsel beim Gegner eine zusätzliche Schwierigkeit dar. "Das ist die eine Komponente, die man schwer vorhersehen kann. Normalerweise ist es so, dass nach einem Trainerwechsel viel Feuer, viel Engagement auf dem Platz ist", sagte Werner: "Du hast keine klare Vorstellung anhand vorheriger Spiele, trotzdem gibt es Informationen, die man sich holen kann."

Hasenhüttl sei ein Trainer, der für "hohes, aktives Anlaufen" stehe, sagte Werner - mit einer "gradlinigen Art und Weise im Ballbesitz und einem zielstrebiges Spiel."

Der 56 Jahre alte Hasenhüttl hatte vor eineinhalb Wochen den glücklosen Niko Kovac auf der Trainerbank des VfL beerbt, der nach einer Negativserie entlassen worden war. In der Bundesliga betreute Hasenhüttl bislang den FC Ingolstadt und RB Leipzig. Zuletzt war er beim FC Southampton in England aktiv.