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Haushaltsausschuss nickt 1,5 Mrd. Euro schwere Puma-Bestellung ab

(Bloomberg) -- Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Bestellung von 50 Schützenpanzern des Typs Puma im Wert von 1,5 Milliarden Euro abgesegnet, wie mit der Entscheidung vertraute Personen berichten.

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Die erste Charge der Pumas, die Rheinmetall AG und Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG gemeinsam produzieren, wird voraussichtlich im nächsten Jahr ausgeliefert, so Marcus Faber, FDP-Mitglied im Verteidigungsausschuss des Bundestags, über Twitter.

Das Finanzministerium wollte sich nicht zu den Beschaffungsproblemen äußern. Verteidigungsminister Boris Pistorius dürfte die Entscheidung des Ausschusses heute noch bestätigen.

Die Schützenpanzer sollen aus dem 100 Milliarden Euro schweren Sondervermögen bezahlt werden, das die Ampelkoalition nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine außerhalb des normalen Haushalts für Militärausgaben geschaffen hat.

Sobald die neuen Schützenpanzer geliefert sind, könnte die Bundeswehr der Ukraine ältere Schützenpanzer wie den Marder von Rheinmetall zur Verfügung stellen, um ihr bei der Verteidigung gegen die russische Invasion zu helfen, schlug Faber vor.

Mehr zum Thema: Bundeswehr plant Kauf von 50 Puma-Schützenpanzern für €1,5 Mrd.

Deutschland und die USA haben im Januar angekündigt, dass sie Schützenpanzer und Kampfpanzer in die Ukraine schicken werden, um die ukrainischen Streitkräfte vor Ort bei der Abwehr einer erwarteten russischen Frühjahrsoffensive zu unterstützen.

Überschrift des Artikels im Original:German Lawmakers Approve €1.5 Billion Puma Combat-Vehicle Order

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