Werbung

Heimsieg gegen Frankfurt: Wolfsburg bleibt an Bayern dran

Torhüterin Stina Johannes unterlief ein Eigentor (IMAGO/Eibner-Pressefoto/Stefan Mayer)
Torhüterin Stina Johannes unterlief ein Eigentor (IMAGO/Eibner-Pressefoto/Stefan Mayer)

Auch dank eines Slapstick-Eigentors haben die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg den Anschluss an Bayern München im Titelrennen gehalten. Die Wölfinnen um Torjägerin Alexandra Popp setzten sich im Bundesliga-Spitzenspiel gegen Eintracht Frankfurt mit 3:0 (0:0) durch und verkürzten den Rückstand auf den Spitzenreiter wieder auf einen Punkt.

Frankfurts Stina Johannes (57.) unterlief in der Volkswagen Arena ein Eigentor zur Führung für den VfL. Die Nationaltorhüterin fing den Ball, ließ ihn nach einem leichten Kontakt mit VfL-Spielerin Lena Lattwein aber aus ihren Händen ins Tor springen. Trotz der Eintracht-Proteste gab Schiedsrichterin Miriam Schwermer den Treffer. Lattwein (86.) und die eingewechselte Vivien Endemann (90.+3) machten alles klar.

Am vergangenen Spieltag war Wolfsburg durch ein Remis bei Bayer Leverkusen (1:1) auf Platz zwei abgerutscht. Der neue Tabellenführer aus München (33 Punkte) hatte am Samstag mit einem klaren Erfolg beim 1. FC Köln (5:0) vorgelegt. Frankfurt bleibt nach der Niederlage mit 26 Zählern auf dem dritten Platz.

Tabellenschlusslicht MSV Duisburg musste indes den nächsten bitteren Nackenschlag hinnehmen und bleibt nach dem 1:1 (0:0) beim SC Freiburg weiter sieglos. Erst in der vierten Minute der Nachspielzeit kassierten die Zebras durch einen Kopfball von Janina Minge den Ausgleich. Die US-Amerikanerin Taryn Ries (65.) hatte die Gäste zuvor in Führung gebracht. Duisburgs Natalie Muth (90.+6) sah kurz nach dem Ausgleichstreffer nach Foulspiel noch Gelb-Rot.

Den Duisburgerinnen fehlen trotz des Punktgewinns weiter sieben Punkte auf den rettenden Platz zehn, den Aufsteiger RB Leipzig belegt. Freiburg verpasste mit dem Remis den Sprung in die obere Tabellenhälfte.